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2 (1853) L - Z
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GRAFEN V. l'IATTI.

1804, gest. im Oct. 1839, und in zweiter mit Mathilde v. Steinmetz,leben aus erster Ehe die beiden Grafen: Friedrich Bernhard Ottomar,geb. 7. April 1825, und Friedrich Ludwig Hugo , geh. 31. Dec. 1830,und aus zweiter die beiden Grafen: Friedrich Arthur , geh. 1842, undFriedrich Edwin , geb. 1S44.

Grafen v. Piatti.

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Besitz: die Herrschaften Loosdorf, Halendorf und Laa in Niederösterreich.

Wappen: Schild quer und in der oberen Hälfte der Länge nach gelheilt.Oben rechts in Silber ein vorwärtssehender, mit einem Schwerte umgürtet er Mann,welcher in der Rechten eine Fackel hält, die Linke in die Seite stemmt, und denrechten Fuss etwas in die Höhe hebt; links in Blau drei silberne schrägrechteBalken. Unten in Roth ein steinfarbenes Castell mit zwei gefensterten Zinnen-tlhirmen, zwei zwischen denselben eingekerbten Zinnen und einem grossen zwischenzwei Fenstern stehenden Thor. Den Schild, über welchem sich bisweilen zweigrüne, an den Seiten herabhängende Zweige kreuzen, deckt die Marquisenkronc.Wie angegeben, führten die in Sachsen lebenden Glieder der Familie, nach zahl-reichen Lackabdrücken, das Wappen und diese Beschreibung dürfte wohl dierichtige sein. Nach dem Wappenbuche des Königreichs Bayern (I. 89) steht imersten silbernen Felde der oberen Schildhälfte ein vorwärtssehender, geharnischterRitter, welcher in der rechten Hand einen sogenannten Morgenstern aufrecht hält,und die linke in die Seite stemmt. Die untere Hälfte des Schildes ist* silbernund das Castell blau. Das Wappenbuch der österr. Monarchie (XIV. 9) zeigtim ersten silbernen Felde der oberen Schildeshälfte einen vorwärtsschenden wilden,mit Laub umgürteten Mann, welcher in der Rechten eine Keule über den Kopfschwingt, die Linke aber in die Seite stemmt; im zweiten Felde liegen in Silberdrei blaue schrägrechte Balken, und in der unteren Hälfte steht in Roth ein stei-nernes, ausgefugtes Castell mit zwei gefensterten dreizinnigen Thiirmen und einemgrossen, zwischen zwei Fenstern stehenden Thor. Den Schild deckt die Grafen-krone und auf derselben erhebt sich ein gekrönter Helm, welcher vier Slrausscn--federn, silbern, blau, silbern, roth, trägt. Die Helmdecken sind rechts silbern undblau, links silbern und roth, und den Schild halten zwei mit Laub umgürteteMänner, welche mit der freien Hand eine Keule auf den Boden stemmen. DasGeneal. Taschenb. der gräfl. Häuser (1848, 494) stellt in das erste silberne Feldeinen wilden, eine Keule in der Hand haltenden Mann, in das zweite blaue Felddrei silberne rechte Schrägbalken, und in das dritte silberne Feld ein steinfarbenesCastell mit zwei Zinnenthürmen und einem silbernen, schwarz ausgefugten runden Thor,