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2 (1853) L - Z
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grafen v. (»eutzen.

Linie zu Regendorff:

Graf GUSTAV Adolph Maria Fortunat , geb. 3. April 1804Bruder des Grafen Alfred k. bayer. Kämmerer, Herr der RittergüterRegendorff, Loeh, Wolfsegg und Hailzenhofen, verm. 19. Oct. 1829mit Clotilde Freiin v. Mauchenheim, genannt Bechtolsheim, geb. 20. Mai1809, gest. im April 1852. Aus dieser Ehe leben drei Söhne, dieGrafen Alfred Carl Leopold Emil Eduard Maria Fortunat, geb. 22. Juli1830; Carl Alexander Ignaz Maria Fortunat, geb. 31. Juli 1833, k.bayer. Cadet, und Hugo Wilderich Johann Maria Fortunat, geb.10. Febr. 1846.

Grafen v. Oerfzen.

©ocmgelifd). Sadjfcn.

Wappen: im rothen Schilde zwei silbern geharnischte Arme, welche ge-meinschaftlich nach oben einen goldenen Ring mit rothem Steine hallen, und injeder Oberecke des Schildes ein 6eckiger, silberner Slern. (Die Arme mit demRinge sind das Stammwappen und kommen als solches blau geharnischt vor, diebeiden Sterne sind bei der Erhebung in den Grafenstand hinzugekommen.) Ueberder Grafenkrone erheben sich drei gekrönte Helme. Der rechte trägt einen wach-senden, einwärtssehenden, goldenen Löwen; der mittlere die geharnischten, denRing emporhaltendcn Arme des Miltelschildes (Helm des Stammwappens), und derlinke einen einwärtsgekehrten, Schwaigen Adler im Profil, welcher mit der linkenKlaue auf der Krone des Helmes steht und die rechte aufgehobene Klaue an denEllbogen des linken geharnischten Armes des mittleren Helmes eben so anlegt,wie der Löwe des rechten Helmes die rechte Vorderpranke an den Ellbogen desrechten, geharnischten Armes. Die Helmdecken sind roth und silbern, und denSchild halten zwei einwärtssehende, mit Laub umgürtete wilde Männer, welche mitder freien Hand eine Keule auswärts auf den Boden stemmen.

Sehr altes meklenburgisches Geschlecht, welches in Meklenburgnoch blüht, sich aber auch in Sachsen, Preussen und Dänemark ver-breitet hat und dessen Stammvater, einer Sage nach, im 13. Jahrhundert