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1 (1843)
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nahmen mit einigen andern rechtschaffenen Männerndurch einen Schiedsspruch den Streit auszugleichen(24. Juli 1408): Graf Johann gibt seine Ansprüchean Breuberg für immer auf und erhält dafür die vomBamberger Stift lehenbaren Stücke und Güter um Bop-part am Rhein; das Dorf Büttelbronn wird zwischenden Streitenden getheilt: keine Linie darf sich in dieAngelegenheiten und Verwaltung der Güter der an-dern mischen: die Ebersteinischen Güter bleiben ge-lheilt wie vorher 2 a ). Doch führte Johann als Vor-mund seines Bruders Michael die Verwaltung derHerrschaft Breuberg bis zu dessen Volljährigkeit (1418):in dieser Eigenschaft kaufte er den Herrn Reinhardund Johann von Hanau ihren Antheil an Breuberg um3600 Gulden ab (1409) 2b ).

Unter keinem der bisherigen Grafen trat dieGrafschaft Wertheim so bedeutend in die deutsche Ge-schichte ein als unter Johann II. Mit Kaiser und Reichkam er vielfach in Berührung. Da er sich als so eif-rigen Anhänger des R. Königs Rupert zeigte 3 ), sobelohnte dieser schon den 2. Mai. 1402 seine Dienstemit Verleihung des Drittels des Zolles von Frenden-berg, den vorher sein Oheim, der Bischof Albrechtvon Bamberg, gehabt hatte 4 ). Sodann (Heidelberg

2«) Die Urk. v. 24. Juli 1408 im grafl. Werth. Archiv. Y\. 11. B. n.CXXXI

2t>) (Jrk. im Breuberg, u. im gräfl. Werth. Aich.

o) Er hatte Rupert's Zug über die Alpen mit zwanzig Reisigen mitge-macht. Vgl. oben Ural' Johann I. i\ot 16.

4) Ciimel Regest. Rupert. Reg. Rom. p. 67 n 1175.