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1 (1843)
Entstehung
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Fünfter Abschnitt.

Rückblicke und Resultate, vorzüglich in Retreff derinneren Geschichte der Grafschaft Wertheim.

Die Anordnung des Kaisers Konrad II. in derersten Hälfte des 11. Jahrhunderts, wornach er dieBeneficialgüter der niederen Vasallen oder Ritter erb-lich machte, war von grossen Folgen. Absicht dieserEinrichtung war die kaiserliche Macht den Herzogengegenüber zu heben und zu stärken. Kaiser Heinrich IH.ging noch weiter: er wollte die Herzoge nur alsBeamte gelten lassen. Indem die Herzogthümer und dieGauverfassung von oben und unten erschüttert undallmälig aufgelöst wurden, entwickelten sich währendder erst minderjährigen, dann höchst stürmischen Re-gierung K. Heinrich's IV. nach und nach die spätemReichsstände und gelangten im Laufe des 12. Jahr-hunderts zu einer gewissen Selbständigkeit. Ungeachtetaller Bemühungen der ersten Hohenstaufischen Kaiser,die Vasallen wieder in ihre früheren Schranken zurückzu-bringen, war dieses doch nicht möglich, weil die Haupt-