XX DIE HANDSCHRIFT DES BRIT. MUS.
Protasii. — Das folgende Blatt ist wieder frei. Von demfolgenden an, wo die Offenbarungen heginnen, sind die Blättermit Bleistift, anfangend mit 3, numeriert.
Die Offenbarungen sind sehr schön von einer Hand,jede Seite mit 48 später 47 Zeilen, geschrieben. Am Bandesind regelmässig die Blätter der Medinger IIs. durch Zif-fern, die Büchseiten durch b bezeichnet; im Text befindetsich jedesmal an entsprechender Stelle eine Klammer [ mitBleistift. Die in M am Bande nachgetragenen Worte sindin l jedesmal am Bande mit Bleistift nachgetragen , auchdann, wenn sie bereits im Texte von l stehen; in letzteremFalle sind sie dort mit Bleistift eingeläammert oder unter-strichen oder beides zugleich. Diese Bandbemerlcungcngleichen, ivas die Schrift betrifft, völlig den von Kloszgeschriebenen, sie rühren also von ihm her. Einige unbe-deutende Bandbemcrlcungen stammelt von dem Schreiber derBlätter 72/f. Auf Bl. 46 b schliessen die Offenbarungen.Von Deo gras an (s. Lesarten zu 161, 6) hat dieselbe Handetivas flüchtiger geschrieben. Klosz wollte zuerst die folgendeBleistiftnote neben Deo gras setzen, er schrieb bis hierher,strich es aber aus und setzte die Note ganz ans Ende hinterininn got vor allen dinge so mag dir etc.; die Note lautet:bis hierher meine andere Ebnerischo Handschrift fol. 89'';von derselben weiblichen Hand geschrieben folgt darnach dasPaternoster x ). — Das nächste Blatt ist leer und hat nur aufder Vorderseite mit Bleistift die Bemerkung: Pag. 96. 97.98". vacant 2 ). Das folgende Blatt, auf ivclchem das Fatcr-noster beginnt, trägt die Nummer 47; das Baternostcr istvon der ersten Hand mit etivas schivärzerer Tinte geschriebenals das vorhergehende und schliesst Bl. 48'' unten mit denWorten Disz buch gebort in das clost' zu Medingö P'digerordens. Darauf folgt eine Bleistiftnote von Klosz' Hand:
1) Diese andere Handschrift der Offenbarungen (s. S. XVIII) ent-hielt also auch die Datierung aus dem Jahre 1353 und die darauf fol-genden Worte.
2) Mit Beziehung auf M.