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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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XIV FRÜHERE AUSGABEN

Closters Maria-Medingen Prediger-Ordens Prof'eßin | Außdeme von Ihro selbst beschribnen Leben heraußgezogen |allen andächtigen Christen zum Trost | Aufferbauung vndNachfolg in Track gegeben. Eysenhuet dedicierte sein Werkdar Frau Priorin Maria Catharina Portnerin von Teyrcn(16721700). Ben 15 Kapiteln ist Margarethas Pater-noster in 62 Abschnitten angereiht, dem dann noch ein Ge-het folgt, welches Margarctha gesprochen haben soll, wannsie zu dem Heil. Sacrament gangen. Steill nahm EysenhuetsWerl vollständig auf in seine Ephemerides dominicano-sacrae, Billingen 1692, zum 20 Juni, S. 326384. EinNachdruck der Eysenhuetschcn Schrift erschien 1717 inAugsburg mit einer Vorrede des F. Bominicus WidmannPrediger Ordens.

Soivol Schlcttstetters als Eysenhuets Schrift sind er-bauliehe Berichte von den Tugenden der Margarctha, unter-mischt mit handschriftlichen Auszügen. In neuerer Zeit hatP. Peter Lechner in seinem Buche Bas mystische Leben derheiligen Margareth von Cortona, Regensburg 1862, in einemAnhange das mystische Leben der Christina und Marga-rctha Ebner nach handschriftlichen Quellen wiedererzählt.

Aus der Correspondcnz Heinrichs von Nördlingcn mitMargarctha Ebner gab der Altdorf er Professor Joh. lleu-mann (ABB 12, 331/'.,) eine umfangreiche, gut getroffeneAtiswahl in seinen Opuscula, Norimbergae 1747, S. 331//':.Briefe, welche an die Ehrwürdige Margareta Ebnerin, ehe-mals des Jungfrauen Closters zu Maria Medingen PredigerOrdens Professin geschrieben worden, nebst einigen Erläute-rungen und einem Vorbericht von ihrem Leben. Bie bereitsvon Heumann abgedruckten Briefe sind in meinem Texteam Bande durch ein U mit nachfolgender Seitenzahl kennt-lich gemacht.

Für die hier zum ersten Male vollständig mitgctheiltcnBeukmäler sind folgende Handschriften von mir benutztworden:

M Bie Mcdingcr Pergamenthandschrift aus dem Jahre