Druckschrift 
1 (1852) A - K
Entstehung
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GRAFEN ALBERTI V. POJA.

1) Bartholomaeüs , geb. 1768, Comlhur des Malteserordens, und FranzFelix, geb. 25. Sept. 1770, zuerst verra. 20. Jan. 1793 mit ErnestineEdle v. Ilerrmann, geb. 4. März 1773 und gest. 17. März 1824, undspäter, 26. Aug. 1829, mit Catharina Leonardelli, gest. 5. Juni 1833.Die Söhne erster Ehe sind: IIannibal , geb. 20. Sept. 1798, und Ernst,geb. 24. Jan. 1800, verm. zuerst 3. Mai 1822 mit Anna Edle de Pe-roni, gest. 8. März 1836, und später, 14. Dec. 1846, mit Josephinede Salari, geb. 12. Aug. 1824; aus erster Ehe stammt IIannibal , geb.27. Juni 1828, aus zweiter Ernst , geb. 22. März 1848. Der Sohndes Grafen Franz Felix aus zweiter Ehe ist: Alois , geh. 1831, k. k.Cadet.

(trafen Alberti v. Poja.

Ücilbolifdj. ®irol unö ffibcritalicn.

Wappen: Schild que'rgetheilt durch einen güldenen Balken; oben einrcchtsschender silberner, goldgewadheter und gekrönter Adler mit ausgebreitetenFlügeln in Blau; unten von Ruth und Grün sechsmal der Ränge nach getheilt.Uebcr der Grafenkronc drei gekrönte Helme; der rechte Helm trägt den Adler, dermittlere einen befruchteten Lorbeerbaum und der linke einen gekrönten goldeneneinwärtsspringenden Löwen. Die Decken des rechten Helmes sind blau und silbern,die des mittleren griin und silbern und die des linken roth und golden. DenSchild halten zwei auswärtssehende' goldene gekrönte Löwen. Im Wappenbuchcder österreichischen Monarchie steht in dem oberen Thcile des Schildes in Silberein Schwarzer, goldbewehrter Adler und in dem unteren in Griin drei rotlie Pfähle.

Das Geschlecht ist sehr alt und soll mit dem französischen Haused'Albert, Herzogen von Luines, einen Ursprung haben. Später kam es ausOberitalien bei den Kämpfen zwischen Guelfen und Ghibellinen nach Tirol,wo es grosse Besitzungen erwarb. Der fiirslbischöfliche trienlische Rathund Schlosshauptmann zu Ripa, Albert Vigil de Albertis di Poja undseine Brüder, der fürstlich salzburgische llofkammerralh Anton Clemensund der Domherr zu Trient, Franz Anton, erhielten 20. März 1774 denReichsgrafenstand.

Der jetzige Besland der Familie ist nur theilweise bekannt. GrafPeter zu Roveredo, gest. 1836, hinterliess aus erster Ehe drei Söhne: