GRAFEN ALBERTI V. ENNO.
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don, links blau und silbern. — Nach anderen neueren Angaben ist der Adler im1. und 4. Felde golden gekrönt und auf dem Helme der rechte Flügel golden, derlinke silbern. — Hie liier gegebene Abbildung ist Leupold's Adelsarchive, welcheswohl die beste Quelle sein dürfte, entnommen. — Die im Wappenbuche der durch-lauchtigen Welt gegebene Abbildung hat einige Aebrilichkeit mit dem Wappen derGrafen Alberti v. Poja.
Uraltes tirulisches Ritlergeschlecht. Der ursprüngliche Name des-selben ist Enno, vom Btammschlosse Enno auf dem Ennsberge im liis-thum Trient; der Beiname Alberti ist nur als Taufname, wahrscheinlichzu Ehren zweier aus dem Geschlechle entsprossenen Uischöfe zu Brixen,welche diesen Vornamen führten, dem Gcsehlechtsnamen beigefügt wor-den. — I ii den Urkunden der innsbruckischen und trienlischen Archivewird zuerst Engelfried v. Enno genannt, welcher um 1010 lebte; auchgeschieht in diesen Urkunden eines Ezelin v . Enno Erwähnung, dessenSohn: Olurandin allgemein als Stammvater des Geschlechts angenommenwird. Hie Söhne des Letzteren: Robert und Jacob pflanzten die Fa-milie fort. Roberts Nachkommenschaft kam in grosses Ansehen undvon Robert stammte im dritten Gliede: Albert v . Enno, welcher von1323 bis 1336, nach Anderen nur bis 1328, Fürstbischof zu Brixenwar, welche Würde auch später sein Kelle: Albert II. von 1374 bis1 377 oder 79 bekleidete, doch erlosch diese Linie im 15. Jahrhunderteganz. Jacobs Nachkommenschaft wurde so zahlreich und breitete sichso weit aus, dass 1424 siebenzehn verschiedene Zweige bestanden, vondenen mehrere sich durch eigene Zunamen unterschieden, immer aberden gemeinschaftlichen ersten Geschlechtsnamen v. Enno beibehielten.Im 7. Gliede von Jacob stammten die Söhne des Bertus v. Enno: Jo-hann und Nicolaus, welche den Namen: de Bertis v. Enno führten undvon denen Johann das Geschlecht fortpflanzte. Hie Nachkommen desLetzteren im vierten Gliede: vier Brüder, welche sich in Trient ansässigmachten, veränderten den Beinamen de Bertis in de Alberti. Zu diesenvier Brüdern gehörte Nicolaus Alberti v. Enno, dessen Solm Gervasiushei Kaiser Ferdinand I., welcher ihn 1560 als Gesandten nach Romschickte, sehr angesehen war. Von den Urenkeln des Gervasius starbJoseph Victor 1696 als Fürstbischof zu Trient, Franz Felix aber, derBruder des Letzteren, wurde 1716 in den Grafenstand erhoben. Her-selbe war mit Archangala Edlen v. Saracini zu Beifort vermählt und vonseinen drei Söhnen: Gervas I. (Gervas VigiJ), Franz Sigmund und Jo-seph Victor hinterliess der Erstere, Gervas I., vermählt mit BarbaraGräfin v. Borlolazzi, zwei Söhne: Rartiiolomaeus und Felix. Dieser starb1750 als Fürstbischof zu Trient, jener erzeugte mit Therese Gräfin v.Migazzi zwei Söhne: Franz Felix, Domherr zu Trient, gest. 1804, undGervas IL, k. k. Kämmerer, verm. mit Johanna Gräfin v. Spaur, undgest. 1807.
Von Letzterem stammen die jetzigen Glieder der Familie. Das Hauptderselben ist Graf CHRISTOPH, k. k. Kämmerer, in zweiter Ehe verm.mit einer Gräfin v. Arz und Wasegg. Her Sohn aus dieser Ehe: Jo-seph , geb. 4. Sept. 1799, vermählte sich 1824 mit Aloise Gräfin v.Spaur, geb. 15. April 1804. Hie Brüder des Grafen Christoph sind