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Die Grafen von Valkenstein am Harze und ihre Stammgenossen
Entstehung
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109
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Die Stammgenossen der Grafen von Valkenstein. 109

von der Stadt Belitz, von der diese Ableitung nicht gelten kann,weil ihrer bereits im lOten Jahrhundert als eines Burgwards ge-dacht wird *), an der Grenze der Zauche in dem Kirchspiel Fcld-heim des Kreises Wittenberg auf eine wüste Feldmark Gablenzhinzuweisen **), ein Name übrigens, der sich in der slavischen To-pographie häufig wiederholt, u. a. in zwei Oerlern, denen heutenoch blühende ritterliche Geschlechter, welche mit den hier be-sprochenen Dynasten genealogisch keine Gemeinschaft haben, denNamen verdanken ***).

§.24. Die Herren von Bernburg und Grafen von Beltzig,

Dornburg und Mühlingen, Mehringischen Stammes.

In ähnlicher Weise wie das an den Ufern der Saale zu su-chende zerstörte Scldoss Gabelenz die Veranlassung gewesen zusein scheint, zur Wiederholung des Namens in einem Orte an denGrenzen der Zauche, verhält es sich auch mit dem Bernburg, wo-nach Badericus von Gabelenz sich mitunter auch zu nennen pflegte f).Denn ohne Zweifel hat nach dem bekannten Anhaltinischen Schlossean der Saale, nach welchem sich mehrere Mitglieder der Ballen-stedtschen Dynastie genannt haben, dasjenige Castrum den Namenerhalten, wonach obiger Baderich sich auch zu schreiben pflegte

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*) In provincia Bloni in comitatu Teti comitis . . burgwardiumBelizi. 997. (v. Raum er regesta. nro. 342.)

**) Förstemann Neue Mittbeil, I. ß. 1. H. S. 66.

***) Das Dorf Gablenz an der Gablenz bei Crimitzschau im Erzge-birgskreise ist der Stammsitz desjenigen Meissenseben Geschlechtes, wel-ches in absteigender rother Spitze eine Gabel im Wappen führt. DasDorf Gablenz dagegen bei Muskau, wendisch Jabloinz ist der Stamm-sitz des anderen Lausitzischen Geschlechtes, welches im Wappen zweiGabeln, von einem Querbalken überdeckt, zeigt.

f) Bcdericus de Verneburg 1L71 (Ludwig rel. mspt. I. 12.), ver-mutblich statt Berneburg; ferner zu Jiiterbock 1174 29 Apr. Badericusde Berneburg. (Schöltgen und Keysig dipl. II, 392 und Ilechtmemorab. Juterboc. p. 12.)