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Die Grafen von Valkenstein am Harze und ihre Stammgenossen
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Ueber die Grafen von Valkenstein.

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Zwischen den Jahren 1133 und 1137 wird Pfalzgraf Friedrichausdrücklich Vogt der Quedlinburgischen Kirche genannt*)- Einzweites Zeugniss giebt uns eine Urkunde von 1167, worin die Aeb-tissin Adelheid von Quedlinburg und Gandersheim sich eine Tochterdes Pfalzgrafen Friedrich, und ihren Bruder Albert Vogt beiderKirchen nennt **). Ihm gehörte das Schloss Lauenburg ***).

Mit dem bald darauf erfolgten Erlöschen des PfalzgräflichenStammes musste die Vogtei anderen weltlichen Händen anvertrautwerden. Wir dürfen hier wohl zunächst an Heinrich den Löwendenken, der wegen der Sommerschenburgschen Erbschaft mitMagdeburg in Streit gerieth f ), und der sich der Lauenburg be-reits früher bemächtigt hatte ff). Derselbe büsste aber letz-tere nach seiner Aechtung 1180 durch Verrath seiner Vasallenein fff). Mit dieser Einnahme der Lauenburg durch den Kaiser

*) l'resentes erant Palatinus comes Frithericus advocatus ecclesietunc temporis, Burchardus, Gevehardus avunculus ejus; in einer Urkundeohne Jahr der Acbtissin Gerberg (f 1137). in welcher Lothar bereitsKaiser (1133) war, (Ludwig reliq. inspt. II. 344. Erath p. 82.)

**) Athelheidis abbatissa Quedlinburgensis et Gandersheimensis . . .fdia Palatini comitis Friderici . . . annuente fratre nostro Alberto Pa-latino comite utriusque ecclesie advocato 1167. (Erath p. 93.)

***) Albertus comes Palatinus . . . in Castro meo Lewenberch1164. (Erath p. 92.)

f) Do Paltzgreve Albrecht to der Somerscheborch starf, do velde Greveschop an syne Suster Alheyden. De was evn Ebbetynne toQuelinborch, darvan koffle Bischopp Wichmann de Greveschopp todem Stichte te Meydeboroh. Darumme krigedc Herthoge Hinrick deLauwe lange mit öme darumme. 1178. (Botho chron. Pictur. ap.Leibnitz III. 345 )

ff) Do ward Twedracht twischen Ilertogen Heinrike unde Marc-greven Albrechte unde dem jungen Palcnzgreven Albrechte, dat vielalle uppen Palenzgrevcn wante de Marcgreve siner vertiech. Des lethe Lewenberch und dat Len, dat he hadde van Ilalberstadt, deineHerlogen, unde quam to sinen Gnaden darmide. (Chron. Lüneburg,ap. E c c a r d I. 1392.)

fff) 1180 tradiderunt ei (imperatori) ministeriales has urbes Hennen -berg (entweder Heimburg oder Ilerzbcrg) Lewcnberg, lleginstein et