Ueber die Grafen von Valkcnstein.
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veranlasst, beseitigen. „Doch bleibt es zweifelhaft, sagt Schau-mann (S. 18.), wer jener Graf Herrmann war. Vielleicht Herrmannvon Winzenburg, der zur Zeit in Thüringen angesehen war; viel-leicht ein Sohn Milo's von Hillersleben. — Vielleicht könnte GrafHerrmann auch miles castrensis (!!) sein, vielleicht auch ein SohnEgenos von Konradsburg und ein Bruder Burchards."
Die Identität Burchards II. von Conradsburg und Burchards I.von Valkenstein ist übrigens bereits von Wohlbrück so vollkommengegen alle Bedenken geschützt worden, dass wir es für eine Ueber-schätzung des Neubeigebrachten erklären müssen, wenn Schaumannbehauptet, die bisherige Vermuthung und Wahrscheinlich-keit desfalls werde jetzt erst durch einen auf historische Thal-sachen sich stützenden vollständigen Beweis erwiesen. Jedem Un-befangenen wird das, was geltend gemacht wird, nämlich in Be-ziehung auf die erbliche Advokatie, welche den Grafen von Valken-stein über die von ihnen gestiftete Abtei Conradsburg zugestandenhat, und dass der Grund und Boden, auf welchem das Kloster er-baut worden, einst Territorium dieser Grafen gewesen sei, nichtanders als in dem Lichte einer Bestätigung und Verstärkung desanderweitig bereits Ermittelten und ausser Zweifel Gestellten er-scheinen.
§. 8. Die Abweichungen in den Stammtafeln des Val-kensteinschen Geschlechtes bei Schaumann undW o h 1 b r ii ck.
Vergleichen wir die Stammtafeln des Valkensteinschen Ge-schlechtes bei Wohlbrück und bei Schaumann, so stellen sich sehrbedeutende Abweichungen heraus. Dem letzteren ist es gelungen,durch die Mittheilung einiger für die Genealogie wichtiger bisherunbekannter Urkunden seine Stammtafel gegen die von Woldbriickzu bereichern. Die sonstigen Abweichungen fallen dagegen beinäherer Prüfung zumeist zu Gunsten Wohlbrücks aus. Es ergiebtsich mitunter auch ein Drittes als das Richtigere.
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