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1 (1843)
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doch konnte letzterer dem Grafen die Schirm-gerechtigkeit nicht streitig machen,e) Das Benedictiner - Nonnenkloster Höchst inder Herrschaft Breuberg. Dieses Kloster warwie Holzkirchen auch von der Abtey Fuldaabhängig. Es ward ungeachtet der Einspracheder Abtey von dem letzten WertheimischenGrafen aufgehoben und seine Einkünfte wurdenvon ihm zu andern Zwecken verwendet.

In gleicher Eigenschaft als Landesherr und Schirm-herr über das Collegiatstift in der Stadt Wertheimhandelte der letzte Graf Michael III. bei der Aufhe-bung desselben und Verwendung seiner Einkünftezum protestantischen Gottesdienst und Schulwesen. DieGrafen aber hatten nicht allein das Patronatsrechtüber das Wertheimer Collegiatstift, sondern auch übereine grosse Anzahl Pfarreien in der Grafschaft: na-mentlich über Freudenberg, Uettingen, Holzkirchhausen,Holzkirchen, Zell, Heidenfeld, Erlenbach, Helmstadt,Lengfurt, Diefenthal, Bülfrigheim, Gissighcim, Wald-stätten, Lantenbach, Schweinburg, Ebnet, Boxel (Box-thal), Karbach, Kombach etc.

8) Juden und Juden schütz und zwar namentlichin den Städten Werlheim, Freudenberg, Schwan-berg, Lautenbach, Külsheim und in den Ortschaf-ten Remlingen und Heidenfeld.

Aus dem Reichslehen und der Reichsstandschaftentsprangen für den Grafen wesentliche Vortheile undRechte:

1) Er war semperfrei, d. h. er hatte das Recht,die Reichstage zu besuchen und an den Berathungen