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1 (1843)
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Haus Wertheim ausstirbt, haben sich die Ehebriefeerhalten.

Wir haben solche von Graf Georg- H., welcher sichzweimal verheirathele, zuerst mit Graf Ulrich's von Mont-fort Tochter Margaretha (3. Febr. 1511), und dannmit Barbara,'Christophs des Schenken von LimpurgTochter (25. Febr. 1528). Die Heimsteuer war 3000Gulden, ebensoviel die Widerlage, die Morgengabe 1000Gulden. Die Verweisung ward auf das Schloss Schwein-burg gemacht. Zugleich wurde auf das väterliche Erbeder Braut und die Hälfte der Wertheimer FahrnissVerzicht ausgestellt.

Des letzten Grafen von Wertheim, Michael's III.Ehebrief mit Katharina, Tochter des Grafen Ludwigzu Stollberg-Königslein, bestimmte 8000 Gulden Heim-steuer, ebensoviel Widerlage und 2000 Gulden Mor-gengabe, alles auf Wertheimisches Eigenthum oderLebengut zu versichern (28. Aug. 1548). Ausbedungenwurde Verzichtleistung der Grälin Katbarina auf dieStollbergischen Lande, mit Ausnahme der aus derGrafschaft Königstein herrührenden Länder, im FalleGraf Ludwig, ihr Vater, ohne männliche Erben ver-sterbe. Am 18. Nov. 1549 ward dieser Verzichtförmlich ausgestellt. Die Morgengabe von 2000 Gul-den zu 100 Gulden jährlicher Renten ward auf dasDorf Heidenfeld angewiesen, das übrige Wittum, wel-ches noch mit 8000 Gulden vermehrt worden, also24,000 Gulden betrug, wurde mit 1200 Gulden jähr-licher Renten auf die Kellerei Breuberg (8. Dec.1549) übertragen.

Aus der Zusammenstellung der angeführten Ehe-