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welches Recht dem Bischof über Brombach durchausnicht zustünde, weil es als Cistercienser-Ifloster exemptsey, habe er sich grosse Erpressungen erlaubt, so dassder Abt von Brombach den Grafen von Wertheim zuSchulz und Hülfe dagegen aufgerufen habe. Nicht derGraf, sondern der Bischof habe demnach den KlösternUngebührliches zugefügt. Die Carthause Grünau, welche500 — 600 Gulden Einkünfte gehabt, sey durchVerschwendung, Sittenlosigkeit, und ärgerliches Lebender Mönche ganz herunter gekommen: damit das Gutnicht ganz zu Grunde gegangen, habe der Graf esseinem Rechte gemäss als Schirmer zu seinen Händengenommen.
Mittlerweile diese Religionsstreitigkeiten betriebenwurden, war Michael sehr thätig, die Regierungsge-schäfte in der Grafschaft zu führen. In den Streitig-keiten über den Besitz von Hassloch, Ilaselberg unddem Hof Trembach schloss er (21. August 1550)einen Vertrag mit den drei Gebrüdern Rüden zu Gol-lenberg 35 ) und einen andern mit dem WürzburgerDomdechanlen über die drei Dörfer Derdingen, Bet-tingen und Lindelbach (29. Oct. 1551) 30 ). DieDörfer llöpfeld (1536) und Wersau (1547) erhieltenWeisllnimer 3? ). Mit dem Grafen Albrecht von Bran-denburg, der mit Frankreich und dem KurfürstenMoritz von Sachsen dem Kaiser Karl V. den Krieg
35) W. U. B. n. CCXXX.
36) Urk. im gräfl. Wertheiin. Arch.
37) Urk. im gräfl. Werth. Arch. u. Stockhausen Gesch. v. Breuberg n.LXXXXVI.