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1 (1843)
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mann in Wertheim, später in Laudenbach, wo er1572 starb, nachdem er zweimal verheirathet ge-wesen 29 ).

Noch weiter ging Michael mit der Kollegiat-Kirche in der Stadt Wertheim. Hier hatten sich dieEinwohner fast sämmtlich dem protestantischen Glaubenzugewandt. Es fand daher allgemeinen Beifall, dassdie 15 Vicarien der Wertheimer Kirche eingezogenwurden. Die ganze Stiftung nahm der Graf zu seineneigenen Händen und verwandte die ansehnlichen Ge-fälle derselben für den protestantischen Gottesdienstund das Schulwesen; den Ueherschuss aber für die mil-den Stiftungen und die Armen. Wertheim hatte bisdahin drei reich dolirte Anstalten: das sogenannteGotteshaus für die Armen und den Bau der Kirchenund Schulen in der Grafschaft; das Hospital für armeBürger; und das Siechenhaus vor der Stadt fürKranke 30 ). Fast alle Pfarrkirchen in der ganzen Graf-schaft nahmen entweder freiwillig oder gezwungen(1549) die neue Kirchenordnung an und hei der Ein-setzung neuer Pfarrer ward nicht mehr darauf gesehen,ob sie geweiht waren, oder nicht 31 ).

29) Sclineydt die Gesch. der Aebte von Brombach, in Manuscript,mitgetheilt von deren Besitzer Herrn Justizrath Zentgraf in Wert-heim. Damit stimmt überein die Histor. Brombac. MS. (im fürstl.Löwenstein-Rosenberg. Aich.) Die Autobiographie des Abtes Cle-mens Leyser scheint verloren gegangen zu seyn. Seine Grabschriftauf einem Steine auf dem Wertheimer Gottesacker findet sich W.U B. n. CCXXXVII.

30) Werth. Gegenher. S. 442 fll. Die Urkk. im gr. Werth. Archiv.

31) Beschwerde-Schrift des Würzburg. Bischofs Melchior von Zobel v.J. 1550 im Archiv des bist. Vereins für den Unterinainkreis Bd. IIIS. 118 fll. W. U. B. n. CCXXIX. abgedruckt.

tiesrh, d. (trafen v. Wertheim 21