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und selbst einige ihnen gefällige Aebte sie ihnen ein-geräumt hatten 24 ).
Indem Michael noch über die Widerspenstigkeitder Klöster gegen seine Rechte, die er in Anspruchnahm, klagend in einer Beschwerdeschrift auftrat 25 ),schritt er in seinem Reformationseifer rasch mit derThal gegen die Klöster ein. Den Abt Clemens Leyjserzu Brombach hatte er ganz gewonnen: derselbe über-liess ihm unter dem Titel »Kauf" die streitigen Ge-fälle zu Weickerstetlen und Königheim 26 ). Damit nichtzufrieden, gelüstete ihm nach sämmtlichen Gütern desreichen Klosters. Die Mönche, welche nicht den neuenGlauben annahmen, wurden verjagt; der Abt selbstgab das Beispiel des Uebertritts, und ward der Freundseines Herrn 27 ). Jede bisherige Steuer und Abgabenach dem Bisthum Würzburg ward gesperrt. In ähn-licher Weise verfuhr der Graf auch mit der CarthauseGrünau. Da in Brombach nur 3 Mönche dem altenGlauben gelreu blieben, welche sich flüchten mussten,so ward im Kloster von dem Grafen ein Gymnasiumerrichtet, worin 20 junge Leute den Unterricht em-pfingen 28 ). Der bisherige Abt Clemens Leyser, welcherfrüher des Grafen Bursarius (Finanzrath) gewesen, einin Geschäften sehr gewandter Mann, ward zuerst Amt-
24) Werth. Gegenber. Doc. 10 — 12. 13 — 20. 23 ii . 24.
25) Werth. Gegenber. Doc. 28 und die Antwort des R. Königs Ferdi-nand. De. 29.
26) Urk. im Bromb. Kloster Arch.
27) Ussermann Episcop. Wirceburg. p. 354 u. 360.
28) Histor-jVlonast. Brombac. MS-