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1 (1843)
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meinendem Rath, ruhig daheim zu bleiben, nicht zufolgen und sich vor dem Bunde in Augsburg zu stellen' 6 ).Es geschah aber, wie ihm Graf Georg vorausgesagthalle 27 ): Götz ward gefangen genommen und erstnach mehrjährigem Gefängniss und nach Schwörungder Urfehde zu immerwährender Einschliessung in sei-ner eigenen Burg verurtheilt: elf Jahre später abervom Kaiser begnadigt. Graf Georg von Werlheim kamstraflos davon, obwohl er sich persönlich in Augsburgauf dem Reichslage eingefunden hatte. Mächtige Freunde,besonders der Markgraf von Brandenburg-Anspach,hatten sich so sehr für ihn verwendet und ihn ge-rechtfertigt, dass man nicht einmal mit einer eigent-lichen Anklage gegen ihn auftrat 28 ).

Graf Georg war zweimal verheirathet. Im Jahr1511 vermählte er sich mit Margaretha, Tochterdes Grafen Ulrich von Montfort und der Magdalenaeiner gebornen Gräfin von Oellingen 29 ). Aus dieser Ehe

26) Gütz v. Berlichingen Lebensbeschr. S. 222. Nachdem er erzählt,wie er nach Wcrtheim gekommen und zu dem Grafen auf's Schlosseingeladen worden, fährt er fort: »(der Graf) bot mir die Handund empfing mich und fragt mich in aller guten und treuen Meinung,wie ich mich halten wollte, ob ich mich gen Augspurg stellenwollt oder nit. Da sagt ich ja. Da widcrrieth er inir's warlich austreuer Meinung. — — Da fuhr er weiter heraus und sagt, erwollt mir in guter, treuer Meinung nit verhalten, dassBefelch ver-ordnet were von den Bundesständen, sobald ich vor der Herbergabsäss, soll man mich den liebsten nehmen und in thurn werfen.

27) Götz v. Berlich. Lebensbeschr. S. 250.

28) Nach dem Schreiben des Grafen Georg an seinen Vater d. d.2. Dec. 1525. W. ü. B. n. CCXII.

29) Der Ehebrief v. 3. Febr. 1511. im gräfl. Werth. Archiv. Der Be-weisungsbrief ist vom 13. Sept 1511. Vgl. Wertheim. Chronik. Nacheiner Urk. v. 26. Juni 1520 schliesst Graf Georg einen Vertragzwischen Magdalena, Ulrich's Grafen v. Montfort Witwe, und dem