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1 (1843)
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nach ihrem Rathe dieselbe dem Kaiser zur Entscheidung-vorgelegt wurden (17. März 1505) 26 ).

Es scheint, dass der Kaiser den Streit durch denChurfürsten von Mainz entscheiden liess (22. Januar1509) 27 ). Noch in demselben Jahre starb Asmus26. September ohne Erben. Er ward zu Wertheim inder Stadtkirche begraben, wo ihm eine Grabschrift ge-setzt ist 28 "). Seine Gemahlin Dorothea 2811 ), einzigeTochter des Grafen Philipp des Aeltern von Rieneck 29 "),war dieWittwe des Landgrafen Friedrich von Leuch-tenberg. Da Graf Philipp ohne männlichen Erben ge-storben war, so halte er der Tochter von seinen Be-sitzungen die Aemter Grünsfeld und Lauda übergeben,obwohl nach dem Rieneckischen Hausgesetze vom J.1463 die Töchter von der Erbfolge ausgeschlossenwaren, so lange noch der männliche Stamm der Grafenvon Rieneck nicht erloschen war. Daher protestirteder Bruder des verstorbenen Grafen, der auch Philipp

26) UrU. im gr. Werth. Arch.

27) UrU. im gr. Werth. Arch. Erklärung des Bischofs von Würzburg.W. U. B. ii. CCVU

28") Sie lautet:

Anno domini MD und im IX. jar am Mitwnch nach sant Malheistagstarb der wolgebor. Her her Asmus Graue zu Werlheini, dein gotgenad. — Nach der Wertheimer Chronik liegt er zu Sandbach be-graben.

28t>) Dass Asmus mit ihr in Streitigkeiten und Process lebte, lässt sichaus Schreiben im Wertheim, und Meining. Archiv ersehen: auchder Brief vom Grafen Ludwig v Löwenstein 18. Oct. 1501 in W.U. B. n. COIII. deutet darauf hin.

29») Wertheimer Chronik: Seine Fran eine von Rieneck. die zuvoreinen von Leuchtenberg gehabt, bekam dadurch Griinsfeld undLauda, aber sein Stiefsohn, einer von Leuchtenberg, nahm iiundie gedachten Flecken wieder.