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auf den Boden; welches ein allgemeines Freudenge-schrei der inzwischen herbeigeeilten Einwohner Wert-heim's zur Folge halte, da Ritter Rosenberg allgemeinverhasst war. — Graf Asmus kehrte nun im Triumphevon seinen Treuen begleitet, in seine Burg zurück,und wurde, wie man sich leicht denken kann, mitoffenen Armen von seinen ihn liebenden Schwesternempfangen. — Zum immerwährenden Andenken anjenes Ereigniss, wird noch täglich um 3 Uhr Nach-mittags, als der Stunde des Zweikampfes, eine kleineGlocke geläutet 23 ).
Der misshandelte Ritter machte eine Injurienklagebei dem Bischöfe von Würzburg anhängig, der sieauch als Oberlehensherr des Beklagten annahm. Asmusweigerte sich aber als Reichsgraf dem Bischof zuRecht zu stehen und erwirkte sich auch in der Streit-sache einen günstigen Erlass vom Kaiser Maximilian I.(Augsburg 2. Januar 1503), worin derselbe erklärt:Asmus sei ein Graf des Reichs und in Kraft seinerFreiheit habe er nicht anders als vor dem römischenKönig zu Recht zu stehen 24 ).
Da der Bischof von Würzburg aber in seinemRechte zu seyn glaubte, so ward der Streit nochmehre Jahre fortgesetzt, und durch neue Zwietracht,welche dazu kam, vermehrt, ungeachtet der Wert-heimische Graf Michael und Johann von Schwarzen-berg die Sache zu vermitteln suchten (1505) 23 ) und
23) Mitgetheilt von S. D. dein Fürsten Georg von I,öwenstein.
24) YVertheim. Gegenbericht v. .1. 1618. I )oc. 6 Fol. 7.
25) Urk. im gr. YY'erth. Aich. YV. U. B. n. CCV.