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Vorher (10. Dec. 1505) war Michael von dem Bischofüber den drillen Theil der Cent von Wertheim belehntworden 6 ). Ueber diese Cent wie auch über die an-dern Würzburgischen Lehen erhielt Michael von demBischof Conrad Lehenbriefe (12. August 1524) 7 ).
Das Eichstädtische Lehen über das Dorf Der-dingen ward ihm von dem Bischof Gabriel 30. Mai1499 ertheilt 8 ).
Von dem Abt von Fulda erhielt Michael die Be-lehnung 1482 und 1484 über Breuberg: nach demTode Johann's III (1498) auch die über Remlingen,so dass die Fuldaischen Lehen wieder in einer Handvereinigt waren 9 ). Die Eppsteinische Hälfte von Breu-berg, welche Philipp Schenk von Erbach 1441 vonseinem Schwiegervater Eberhard von Eppstein um9000 Gulden eigenlhümlich sich erworben hatte, ver-kauften um 8500 Gulden des erstem Urenkel Eber-hard und Georg 1496 wieder an den Grafen Michaelvon Wertheim 10 ). Graf Michael verheirathete 1503seine Tochter Maria an den genannten Schenk Eber-
(5) Urk. im g. Werth. Aich. Würzburger Bericht v. J. 1601. S. 136 fl.Lünig Spie. See. I. p. 496.
7) Urk. im gr. Werth. Arch. Würzburger Bericht des Bischofs Julius.S. 137. Lunig 1. c.
8) Urk. im gr. Werth. Arch.
9) Schannat Clientel. Faid. p. 29. Probat, n- 620. Doch ist es un-richtig, wenn dort gesagt wird, Michael habe im Jahr 1501 diefuldaischen Lehen vereinigt. Die Belehnungen Michael's II. durchFulda s. W. U. B. n. CXXXIX e — i.
10) v. Stockhausen Nachr. v. Breuberg §. 9. Geschichte der Graf-schaft Erbach. S. 63 11 W. U. B. n. CXCIX.