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1 (1843)
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haril von Erbach 11 ), der von K. Karl V, in den Gra-fenstand erhoben wurde (1532) und der Stammvateraller jetzigen erbachischen Linien ist. Durch dieseHeirath erlangte Erbach Ansprüche auf die Hälfte vonBreuberg 12 ). Es entstanden darüber langwierige Strei-tigkeiten und Processe l3 ), wie unten näher ange-geben wird.

Bei den wichtigen allgemeinen Reichsangelegen-heiten finden wir den Grafen Michael überall theil-nehmend. Zu dem niederländischen Zug, zur Befreiungdes von den Niederländern gelängen gehaltenen römi-schen Königs Maximilian, bezalilte er mit seinem Bru-der Asmus (1490) acht Gulden und stellte zwei Mannzu Fuss I4 ): zu dem Zuge nach Italien im J. 1510stellte er fünf Mann 15 ). An der Fehde des MarkgrafenCasimir von Brandenburg mit der Stadt Nürnberg (imJahr 1502) nahm er, in Kraft eines Bündnisses mitdem Ersten, Theil l6 "). Bei der Wahl Karl's V. inFrankfurt den 28. Juni 1519 war er zugegen undwurde von den Churfürsten in ihrem Manifest unterden Zeugen aufgeführt 16 h ). Ungeachtet seines hohen

11) Urk. im gr. Werth. Aich. Schneider Erbach. Histor. S. 153. Gesch.v. Erbach S. (34. Maria gebar ihrem Gemahl 16 Kinder: sie starbim J. 1553., wie ein Grabstein, der ihr in der Erbacher Kirche er-richtet worden, besagt,

12) Schneider Erbach. Iiistor. S. 153. 2. Satz Cf. S. 155.

13) Schneider 1. c. p. 153 — 157. Entscheidung im J. 1549 S.156 III. Püttcr 1. c. S. 61. §. 116. Gesch. der Grafsch. Erbach S. 67

14) Nach der Reichsmalrikel v. J. 1489 (im Frankfurter St. Archiv).

15) Nach einer Matrikel v. J. 1510 im Frankf. St, Archiv.

16») Würd twei n nov. subsid. dipl. XIII. p. 115.

16i,)W. U. B. n. CCIV.