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Lehenhrief über die Reichslehen. Beides empfing erauch von K. Karl V. auf dem Reichstage zu Worms(21. Februar 1521), nachdem er zuvor persönlichdem Herrscher die Huldigung geleistet 3 ). Die böhmi-schen Lehen trat Michael schon im Jahr 1509 an sei-nen Sohn Georg, den er als Mitregenten annahm, ab.Dieser erhielt sie von dem König Wladislaus (Prag8. März 1509) und vom König Ferdinand (PragMittwoch nach Laurent. 1528). Doch da Michael dasUnglück hatte, seinen einzigen Sohn durch den Todzu verlieren, und sein Enkel noch ein unmündigesKind war, liess er sich von dem König Ferdinand(Augsburg 31. Juli 1530) wieder die böhmischenLehen geben 4 ).
Die Würzburgischen Lehen trug (wahrscheinlichnach einer väterlichen Verfügung) Michael zuerst inGemeinschaft mit seinem Bruder Asmus (d. i. Eras-mus). Der Lehenbrief, der beiden von Bischof Rudolfvon Würzburg gegeben ward, ist datirt 21. Juni 1482.Der Bischof Lorenz gab ihnen denselben gelrennt, demGrafen Michael den 25. Juli 1497, dem Grafen Asmusden 14. Nov. 1498. Nach des letztern Tod erhältMichael (21. April 1509) von demselben Bischofsämmtliche Lehen allein, indem es heisst: er werdebelehnt mit dem Erbkämmereramt und den dazu ge-hörigen Lehen, welche Graf Asmus gehabt halte 5 ).
3) 4 Urkk. im gr. Wertli. Arch. VV. U. B. n. CXLl. g. i und k.
4) 3 (Jrkk. im gr. Werth. Arch. XCVII. h. i und k.
5) 4 Urkk. im gr. Werth. Arch. W. U. B. n. CLXXXIV. b. c. d. DieUrk. v. 1497. gedr. in dem Würzburger Bericht v, J 1301. S. 134u. Liinig Spie. See. 1. p. 495.