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Graf Wilhelm starb nach einer zwei und vierzig-jährigen Regierung 1482 sechzig Jahre alt 12 a ) undward zuerst in der Kirche zu Sandbach (bei Breu-berg) 12 "), später aber, wieder ausgegraben, in derWertheimer Kirche beigesetzt, wo man auch jetzt nocheine Grabschrift auf ihn findet 121 '). Wilhelm war seit1448 mit Agnes, Tochter Diether's I. von Isenburg-Büdingen, der aus diesem Hause zuerst den gräflichenNamen führt, verheirathet 13 ). Die Eheleute stelltensogleich nach ihrer Verheirathung Verzichtbriefe aufdie Isenburg-Büdingischen Besitzungen aus 1+a ). DieHeimsteuer der Agnes betrug 6000 Gulden, ebensovieldie Wiederlage: die ganze Summe in Betrag von12.000 Gulden wurde als Wittum auf die Burg Breu-berg angewiesen, wozu der Abt Hartmann von Fuldaals Lehensherr seine Einwilligung ertheilte (1448) 11
12») S I o ckhaus e n Nachr. v. Breuberg.
12 >i.) Nach dem Indultbrief vom 1. Mai 1501. W. U. B. n. CCII.Nach dem Tode seiner Gemahlin Agnes, welcher im J. 1501 er-folgte, (Nachricht im gräfl. Werth, Archiv) ward er in SandhachAusgegraben und in der Wertheimer Kirche beigesetzt.
12l>) In der sogenannten Leichenkammer befindet sich auf hölzernemkunstreich geschnitzten Wappenschild die Inschrift: Anno dniMCCCCLXXXII . . . starb der wolgeborn Wilhelm Graf! czu Wert-heim dem got genedig und harmherzig sein wel.
13) Stockhausen a. a. 0. im .1 1443. Nach der Geschlechtsreihe derHäuser Isenburg, Wied u. Runkel Tab. X. z. S. 226 wurde Agneserst im Jahr 1449 an Wilhelm verheirathet. Nach den Urkundenim Archive zu Isenburg-Büdingen ist das Jahr 1448 als Heiraths-jahr zu bestimmen.
14») W. U. B. n. CLXXV1I.
14b) Gaden God. dipl. Mogunt. V. p. 1061. In dein Isenburg-Biidingi-schenArchiv findet sich die Originalurkunde, d. d. Dominica post
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