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1 (1843)
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Graf Michael war an eine Gräfin Sophie vonHenneberg, Tochter des Grafen Friedrich, verhei-rathet. Die Ehetheidigung fand schon im Jahr 1413statt 25 ), als Michael noch in sehr jugendlichem Alterstand. Michael und seine Gemahlin stellten förmlicheVerzichtbriefe auf die Hennebergischen Lande aus 26 ):jedoch wurden ihnen die Ansprüche auf die hohenlohi-sche Erbschaft von Seiten Hennebergs durch den GrafenGeorg von Henneberg, den Bruder der Grälin Sophia,cedirt 27 ). Dadurch erhielt Michael Ansprüche auf Meck-mül, welcher Ort die Veranlassung zu der heftigenFehde mit Würzburg gab. In Folge dieser Cession mussteMichael und seine Gemahlin die ihnen bei der Ver-heirathung wegen des Hinlichs- (Heiraths) gutes ver-schriebenen Ortschaften Salzthal und Urdorf wiederzurückgeben 28 ).

Graf Michael hatte von seiner Gemahlin Sophia,Gräfin von Henneberg, ausser Wilhelm, der ihm inder Regierung folgte, noch einen Sohn, Erasmus,welcher Domherr in Köln ward, und im Jahr 1445gegen eine jährliche Rente von 150 Gulden auf seinväterliches und mütterliches Erbe verzichtete 29 ). Derselbestarb als Carthäuser 30 ). Zwei andere Söhne, Michael

25) Die Ehetheidigung v. 26. Jan. 1413 bei Schannat Samml. I. S. 115.

26) Der Verzichtbrief v. 14. Sept. 1423. Schultes dipl. Gesch. des H.Henneberg I. 543.

27) W. U. B. n. CLVI. Vgl. dazu n. CLI. Urk. v. J. 1423.

28) W. U. B. n. CLVIII. aus dem Henneberg. Archiv zu Meiningen.

29) Urk. im gräfl. Werth. Arch.

30) Nach einer Angabe der Wertheimer Chronik.