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überzogen und gefangen genommen: nach einiger Zeilward er wieder freigelassen, nachdem ein grosserTheil des fränkischen Adels (aber keine WertheimerGrafen) sich für die Zahlung der bischöflichen Schuldendem Ritter verbürgt hatten 21 ).
Der Tod des Bischofs Johann von Brun, welcherin demselben Jahr 1440 erfolgte, als Graf Michaelstarb, beendigte die lange Streitigkeit und gab Gelegen-heit, dass die Nachfolger der Abgeschiedenen Alleswieder auf den frühern Stand der Dinge zurückführten.
Ausser der Würzburger Fehde nahm Graf Michaelan mehreren andern Kriegszügen Theil: der Vereini-gung, welche eine Anzahl Wetterauischer und Rheini-scher Grafen und Herren schlössen (1422) zum gegen-seitigen Schulz 22 ), trat er bei: auch an dem Krieg,welcher einige Jahre spater zwischen dem Kurfürstenvon Mainz und dem Landgrafen Ludwig von Hessengeführt ward 23 ), nahm er thätigen Antheil.
In Bezug auf die innere Geschichte kann Michael'sRegierung hauptsächlich nur in Bezug auf die Herr-schaft Breuberg in Betracht kommen. Durch Vermitt-lung des Erzbischofs Conrad von Mainz kam ein Vertragzu Stand (1432), worin näher bestimmt ward, wasvon Breuberg zu Wertheim und was zu Eppstein ge-hörte: das Landgericht zu Höchst wurde dem GrafenMichael allein zugesprochen 24a ). Dem Ort Mömlingengab er 1422 ein Weisthum 24b ).
21) Friess S. 764 (11.
22) W. ü. B n. CXLVIII.
23) Vgl. Aschbach's Gesch. K. Sigmund's Bd. III. Kap. 16. S. 300 fl.24») Die Ork. in W. U. B. n. CLVII.
24 b ) S to ckha us e n Urk. n. 76.