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1 (1843)
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zu bringen: in seiner Herrschaft Breuberg war er un-besiegt, auch konnten seine Gegner, da dieselbe Ful-daisches Lehen war, kein Angriff darauf ohne Ein-willigung des Abts von Fulda machen. Dazu kam, dassder Bischof von Würzburg von neuem in andereFehden verwickelt ward, welche seine zahlreichenGläubiger gegen ihn führten. Besonders feindselig gegenihn zeigten sich seine bisherigen treusten Freunde, dieHerren von Thüngen. Bei dem inzwischen statlgefun-denen lödtlichen Abgang des Kaisers Sigmund und derwachsenden Unordnung im deutschen Reich, da derneue römische König, mit dem Krieg gegen die Türkenund seine aufrührerischen Unterthanen in Ungarn undBöhmen beschäftigt, nicht die deutschen Lande besuchenkonnte, nahmen die Fehden in Franken immer mehrüberhand, und Graf Michael nahm gern an allen Theil,welche gegen den Bischof gerichtet waren. Auch suchteer in Circularschreiben an die deutschen Reichsständedes Bischofs Verfahren wegen Schweinburg in's ge-hässigste Licht zu setzen 15 ).

Schon auf dem Reichstag zu Frankfurt (AnfangMärz 1438), wo die Fürsten zur Regulirung derReichsangelegenheiten zusammengekommen, übernahmes der Pfalzgraf Ludwig, die ärgerliche Fehde zwischendem Würzburger Bischöfe und dem Grafen Michaelvon Wertheim zu vertragen l6 ). Allein die Sache war

151 Die 2 Briefe des Grafen Michael an die Fürsten d. d. 25. Nov.

1437 und Donnerstag vor S. Thomas 1437 (das Jahr soll vielleicht

1438 seyn) in Windeck Ebner. MS. c. 352. Vol. III. p. 143 — 152sehr entstellt in den Namen.

16) Fricss S. 762. Windeck 1. c.