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1 (1843)
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265
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Indessen mit dem Grafen Johann von Wertheimund seinen Söhnen durch den Markgrafen Friedrich derFriede mit dem Bischof weiter verhandelt und zumSchluss gebracht wurde, schritt man gegen den GrafenMichael als einen offenbaren Friedensstörer. Am 23.April 1437 verband sich der Bischof von Würzburgmit dem Kurfürsten Dieterich von Mainz, dein Mark-grafen Friedrich von Brandenburg, Kraft Herrn vonHohenlohe und Conrad Herrn von Weinsberg zurRache wegen des vorgehabten Ueberfalls in Udenheimund wegen der Niederbrennung von Königshofen. Mankam überein gegen das dem Grafen Michael zugehörigeSchloss Schweinburg, welches er als Lehen von Würz-burg trug, zu ziehen, es zu erobern und dann sich inseinen Besitz zu theilen l3 ). Der Verabredung folgterasch die That. Schon gegen Ende Juni zogen dieVerbündeten vor Schweinburg und erstürmten die Vestenach elftagiger Belagerung und schleiften sie alsdann.Bereits hatte der Erzbischof von Mainz dem GrafenMichael das ihm übertragene Amt eines geheimenRuthes entzogen 14 ).

Obwohl die ältere Linie der Wertheimer Grafensich in dieser Streitsache neutral verhielt, so vermochteman den Grafen Michael doch nicht zur Nachgiebigkeit

13) W. U. B. n. CLXIX. Das im W. U. B. n. CLXX gegebene bisherungedruckte Gedicht bei Windeck nach dem Ebner. MS. Vgl. diekurze Notiz bei Friess S. 760.

14) Friess a. a. 0. Hauptquelle das Gedicht von Bernkopf Frauen-ziicht darüber bei Windeck Ebner. MS. c. 353. Vol. III. f. 154 sqq.im Orkdenb. n. CLXX. Cf. Hansselmann Beweis etc. Anhang n. 176.p. 499. Schneider Erbach. Hist. II. Satz S. 90 mit manchen Irrthü-inern. Joannis rer. Mog. I. 749.