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1 (1843)
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an die Aufrichtigkeit der Versicherung der Gegner zuglauben. Den Bischof brachte es nicht wenig auf,dass ungeachtet des Reverses, welchen ihm der Coad-jutor ausgestellt hatte, derselbe doch das ihm feindli-che Bündniss zwischen dem Capitel und der Würz-burger Bürgerschaft (25. Oct.) bestätigte; dass derregierende Graf Johann von Wertheim sichtbar dahinarbeitete, ihn ganz zn verdrängen und während sei-nen Lebzeiten seinen Sohn, den Coadjutor, auf denbischöflichen Stuhl zu erheben, trotz den klaren Wor-ten des Vertrags, welchen der Graf mit untersiegeltund unveränderlich zu halten geloht hatte 75 ).

Die feindselige Stimmung der Parteien gegeneinander steigerte sich immer mehr. Bei dieser Lageder Dinge musste jedermann der plötzliche Tod desrüstigen, im besten Mannesalter stehenden Coadjutorsauffallen, der schon 34 Tage nach dem KitzingerVertrag, welcher ihn zum Pfleger gemacht halte, am18. November erfolgte 76 ).

Man erzählte sich laut und überall und Liederdarüber verbreiteten den ganzen Hergang, wie unterdem Vorwande von neuem zu unterhandeln, der Bi-schof den Coadjutor nach Kitzingen geladen habe.Hier sey er in dem dortigen Kloster beim Frühstückunter andern Speisen auch mit einem vergifteten wei-chen Käse bewirthet worden, in Folge welcher Ver-

75) Bei Friess die Urkunde. S. 728.

76) Nach dem Lied des Meistersäugers Bernkopff oder Frauenzucht b.Friess 1. c. W. U. B. n. CLXN,

Ge.sch. d. Grafen r. Wertheim. 1 5