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1 (1843)
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Nachdem mehremale von neuem der Streit zwi-schen dem Bischof auf der einen Seite und dem Ca-pitel und der Bürgerschaft in Würzburg auf der andernSeite ausgebrochen war, und alle Versuche eine dauer-hafte Versöhnung zwischen den Streitenden zu Standezu bringen, daran scheiterten, dass der Bischof vonseinen Gewaltthaten, seinen hohen Schätzungen undseiner unmässigen Verschwendung nicht lassen wollte 66 ),entschied endlich ein Fürstentag die obwaltenden Strei-tigkeiten in der Weise 67 ), dass der Bischof gewisser-massen genöthigt ward, von der eigentlichen Regie-rung abzutreten, und gemäss eines Vergleiches desCapitels mit der ostfränkischen Ritterschaft wurden diemächtigsten Grafen im Lande zu Hauptleuten des Schlos-ses Frauenberg bestimmt: jeder Graf sollte mit zweiRittern auf zwei Monaten das Commando auf der Vesteführen. Zuerst hatte als Hauptmann das Schloss inneder Graf Johann von Wertheim 6S ). Zu gleicher Zeiterrichtete das Capitel mit den Bürgern von Würzburggegen den Bischof eine Einigung und nahm bald nach-her in dieselbe auch die Städte Karlstadt und Ochsen-flirt auf (25. März 1433). Bald hatte sich der Adelaller Gewalt bemächtigt, so dass keine der streiten-den Parteien damit zufrieden war. Die Grafen Johannvon Wertheim, Georg von Henneberg, Wilhelm vonCastell nebst mehreren Herren und Rittern sprachen

66) Friess v. S. 707 — 719.

67) Der Spruch d. d. Kitzingen Donnerst, nach Moriz 1432 bei Friess719 — 722.

68) Friess S. 722.