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1 (1843)
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216
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Aber auch an Streitigkeiten, die Graf Johannselbst hatte, fehlt es nicht. Solche hatte er nebstseinem Bruder Michael mit dem Herrn von Eppsteinüber das Patronat des Klosters Brombach (1425) 51 "),mit dem Schenken von Erbach über Breuberg (v. 1437— 1443) 51 b ), mit dem deutschen Ordenshaus zuProdzellen über das Geleit daselbst (1429) 52 ), mitder Reichsstadt Rothenburg- a. d. Tauber über meh-rere Eingriffe derselben in die Rechte der Grafen vonWertheim und das Dorf Dülkeim 53 ). Auch an demKrieg des Erzbischofs Konrad von Mainz mit demLandgrafen Ludwig von Hessen nahm er als Verbün-deter des Ersteren Theil 54 ).

51») Joannis 1. c. p. 739. ,

5ili) Urkk. im Breuberg, und gräfl. Werth. Archiv.

52) Werth. Gegenbericht v 1618. Doc. 190. fol. 347. Das königl. Land-gericht zu Nürnberg entschied für Wertheim.

53) Die Streitigkeiten mit Rothenburg währten von 1420 — 1430: schonMont. n. S. Barthol. 1420 erklärte K. Sigmund zu Czaslau die Stadtin die Reichsacht, weil sie auf die Klage des Grafen Johann v. W.sich weigerte, vor dem k. llofgerichte zu erscheinen. Nach einerUrk. in dem Nürnberger Archiv. Könrad Herr von Weinsperg ver-mittelte 14. Jan 1423 einen Vertrag zwischen den Streitenden inBetreff des Dorfes Dülkeim, und einen andern Vertrag in den Strei-tigkeiten , welche der Graf Michael von W. mit Rothenburg hatte,vermittelten die Kurfürsten von Mainz und Brandenburg mit Zuzie-hung des Würzburger Bischofs (10. Aug. 1428) (beide Urkk. im gr.Werth. Arch ): dessen ungeachtet dauerte der Streit zwischen GrafJohann und Rothenburg fort, denn Samst. n. Mich. 1439 ladet Ii.Sigmund letzteres nach Nürnberg, um sich dort über die Beschwer-den und Klagen des Wertheimer Grafen zu verantworten. Nürn-berger Archiv.

54t Rommel Gesch. v. Hessen Bd. 2. Joannis rer. Mogunt. 1. 740.(b. J. 1426).