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1 (1843)
Entstehung
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Bei weitem das Bedeutendste in des Grafen Jo-hann II. Geschichte ist die Würzburger Fehde mit demBischöfe Johann von Brun und dessen Verbündeten.Ehe dieselbe mitgetheilt wird, muss zu ihrer nähernVerständniss und Erklärung Einiges vorausgeschicktwerden.

Seit den Familien-Satzungen der Grafen vonWertheim, dass die jüngern Söhne sich dem geist-lichen Stande widmen müssten, waren die Würz-burger und Bamberger Dom-Capitel mit Canonikernaus dem gräflich Wertheimischen Hause überfüllt, Ihremächtigen Verbindungen suchten sie dazu zu benutzen,ihrem Hause die bischöfliche Würde in Bamberg wiein Würzburg zuzuwenden. Bereits war ihnen diesesim Bamberger Hochstift gelungen. Der WertheimerGraf und Domherr Eberhard, ein Solm des Gra-fen Eberhard I., ward daselbst zum Bischof erwählt(1399) 55 ). Zwar erhielt diese Wald nicht die Be-stätigung, aber das Werlheimische Haus erlitt keineEinbusse dadurch, indem anstatt Eberhard dessen jün-gerer Bruder Albrecht den bischöflichen Stuhl vonBamberg bestieg und diesem Hochstifte an zwei De-cennien vorstand 56 ). In derselben Zeit waren dieWertheimer Grafen und Domherrn zu Würzburg nahedaran, auch hier die bischöfliche Würde zu erlangen.Schon war der hochbejahrte Canoniker Rudolf, einSohn des Wertheimer Grafen Rudolf IV., als Dom-

55) Bis zum J. 1421. Vgl. oben Schluss der Gesch. des Grafen liij-dolf IV.

56) I.. Fries s S. 675, 677 u. 68t.