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von Karlstadt) Wertheim nur in Gemeinschaft mit denGrafen von Henneberg-Hartenberg besessen. Rudolfkaufte in Gemeinschaft mit dem Grafen Ludwig vonRieneck (9. Oct. 1331) um 2000 Pfund Heller dieandere Hälfte des Schlosses und erhielt dadurch dreiViertel desselben mit den dazu gehörigen zum Theilvon der Abtei Fulda lehenbaren Dörfern Remlingen,Heidenfehl. Tiefenlhal und andern Orten nebst allendarauf haftenden Rechten und Gerechtsamen G4 ). Ilen-neberg hatte sich zwar den Rückkauf ausbehalten,machte aber keinen Gebrauch davon. Im Gegentheilerwarb noch Graf Rudolf für immer das Ganze (9.Aug. 1353) 65 ).
Nicht allein in der Breubergischen Erbschaft zeigtesich Kaiser Ludwig für das gräfliche Haus Wertheimgünstig, sondern auch bei andern Gelegenheilen. Auchverweilte der Kaiser auf seiner Reise von Nürnbergnach Frankfurt bei dem Grafen von Wertheim (gegenEnde Nov. 1320) mehrere Tage 65 ). Vielleicht umalle Lehensansprüche des Würzburger Bischofs aufdie Stadl und Burg Wertheim zu beseitigen, ersuchteder Werlheimer Graf Rudolf, in demselben Jahreals Bischof Wolfram starb (1333), den Kaiser,ihm die Stadt Wertheim zu freien. Dieses geschahauch. Derselbe freite (7. Febr. 1333) nicht nur dieStadt Werlheim innerhalb und ausserhalb der Mauern,
64) Schuttes dipl. Gesell, d. gräfl. Hauses Henneberg I. S. 298. Wert-heimer Gegenbericht v. J. 1618. l)oc. XI.II. fol. 62 sqq.
65) Fun ig I'. Spec. Contin. II Forts. III. Abth. VI. p. 107.
66) Bnehmer lieg. K. I.udwig's des Bayern p. 25. 28. Nov. 1320.