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Da er (1366) kinderlos starb, so erloschen die Weins-bergischen Ansprüche mit seinem Tode gänzlich 58 ).
Wegen Burg und Stadt Ortenberg gerieth derGraf Rudolf von Wertheim mit Trimberg in Streitig-keiten. Rudolf verkaufte 1333 sein Viertel, das erdavon hesass, an Gotfried von Eppstein und Konrad vonTrimberg für 2000 Pfund Heller 59 ), behielt sich aberden Wiederkauf und die Oeffnung des Schlosses vor:namentlich schied er von dem Verkauf das Zugehörzur Burg Ortenberg: Selhold, die Leute an der Calde,die Juden zu Wetzlar und die Reichslehen zu Geln-hausen. Die darüber entstandenen Streitigkeiten schlich-tete ein Schiedsgericht, wornach die gegenseitigen An-sprüche ausgeglichen wurden. Breuberg wurde ebensoganz frei von Trimberg, wie Ortenberg frei von Wert-heim gesprochen (1347) 60a )- Es war gewissermassenein Tauschkauf: der um 1000 Pfund höher geschätzteAntheil von Ortenberg ward gegen den Antheil vonBreuberg mit Zugabe der genannten Summe aus-geliefert 601 ').
58) Vgl. Eigenbrodt 1. c. p. 476 fl. Im .1. 1357 halte Konrad vonWeinsberg noch Theil an Breuberg. W. U. B. n. LXXXXIV.
59) (jrklt. im fürstl. Uöwenstein. 11 Osenberg. Archiv und im gräfl. Stoll-berg-Ortenbergischen Archiv, woselbst die Originalverkaufsurkundev. J. 1333 (Mont. nach S. Walpurgis) und das Eppsteinische Co-pialbuch bei den Jahren 1333. 1339. 1346. u. 1347 die bezüglichenUrkunden in Abschrift gibt. Von diesem Verkauf handelt auchSchmidt Gesch. des Grossh. Hessen II. 202. not, c. Eigenbrodt 1.c. S. 480.
60 1 ) W- U. B. n. LXXXVII u. LXXXVIII. Diese Urkunden finden sich
auch in dem gräfl. Stolberg-Ortenberg. Archiv.
60l>) Die sämmtlichen darauf bezüglichen Urkunden-Extracte aus demOrtenberger Archive und aus dem Eppstein. Copialbuche. W. U.B. ad n. LXXXII.