127
nicht Bergen nebst Gericht war) an Jacob Knoblauchum 1800 Pfund Heller 55 ), zu welchem Verkaufe (alsLösung der Pfandschaft) der Kaiser Ludwig in meh-reren Urkunden seine Einwilligung gab (1333 und 10.März 1346) 56 ).
Da vermöge der Theilung zwischen den BrüdernGerlach und Arroisius von Breuberg die Hälfte vondem Schlosse Breuberg nebst Zugehör an des letztemTochtermann Konrad Herrn von Trimberg gekommenwar, so entschlossen sich die Theilhaber der andernHälfte Golfried von Eppstein und Graf Rudolf vonWertheim Konrad's von Trimberg Theil zu kaufen um3200 Pfund Heller, durch welchen Kauf sie in denganzen Besitz von Breuberg kamen (1336) 57 "). Zwarbehielt sich das Haus Trimberg den Rückkauf vor, esmachte aber von dieser ihm zugestandenen Begünstigungkeinen Gebrauch. Auch Konrad von Weinsberg, derSolm der Lucardis von Breuberg, aus erster Ehe, derein Viertel von Breuberg ansprach, verzichtete darauf 57b ).
55) Boehmer 1. c 519.
56) Boehmer 1. c. p. 526 u 597.
57») YY. U. B. n XCHI. J. 1336. Ueber die andern auf den Verkaufvon Breuberg bezüglichen Urkunden v. 1 1336 vid. W. U. B. adn. LXXXII., wo die Urkunden -Exlracte aus dein Eppstein. Co-pialbuche im lOrtenberger Archive. Die lehensherrliche Einwilligungzu diesem Y'erkaufe gab der Ahl Heinrich von Fulda 2. April1336. Urk. im Archiv f. Hess. ü. Gesch. 1. c. p. 417. Es wirddaselbst die Kaufsumme als nur 3000 Tfund Heller betragend ange-geben. Im Jahre 1343 gibt Konrad von Trimberg dem GrafenRudolf v. VY. Macht, 60 Pfund Heller an seinem Theil der BurgBreuberg zu verkaufen. YV. U. B. n. LXXXVI.
57l>) VY. U. B. n. LXXX1V. Es war auf den vierten Theil des vonTrimberg'schen Antheils, welches gekauft worden.