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die übliche Belehnung mit einem Kusse förmlich er—t.heilt 41 ). Acht Tage später gah er dem Arroisiusvon Breuberg, Eberhard's III. Oheim, für seine beidenTöchter gleiche Gnade, dass sie ihm in den Reichs-lehen nachfolgen durften 42 ).
Ausser den genannten Besitzungen gehörte demEberhard III. auch noch das Schloss Brambach nebstZugehör im Odenwald und die Stadt Wörth am Mainoberhalb AschafFenburg 43 ). Als Vasallen gehörten zuder Herrschaft Breuberg die von Wackenburne, vonRosenbach, von Kotwitze, von Hartheim, von Amor-bacli, von Rorbach, von Reibach, von Neustatt, vonWalbronn, die Schenke von Schweinsberg u. a. m. 44 ).
Von Eberbard's III. beiden Töchtern ward dieälteste, Elisabeth, an den Grafen Rudolf den Jüngernvon Wertheim (1321) verheirathet 45 ), die andere,Lucarde, an Conrad Herrn von Weinsberg 46 ), und als
41) Ueber die selten vorkommende Belehnung per osculum vgl. WeberIlandb. des Lehenrechts III. 105.
42) Joannis Spie. p. 411. Boehmer lieg K. Ludwig d. B. p. 17. Ei-genbrodt p. 473.
43) Dieses ist zu ersehen aus der (Jrk. v. J. 1357 bei Joannis Spicileg.p. 430. Eigenbrodt S. 477.
44) v. Stockhausen Gesch. d. Herrsch. Breuberg MS.
45) Der Heirathsbrief ist nicht bekannt: in dem gräfl. Werth. Archivfindet er sich nicht. Vgl. Stumpf Denkw. der fränk. Gesch. I. c. S.74. Elisabeth wurde erst im J. 1324 volljährig. W. U. B. n. LMM.Als die verwittwete Mechtilde von Breuberg die bei Frankfurt lie-genden Güter in Erbpacht gab, holte sie die Zustimmung ihresSchwiegersohns des Grafen Rudolf v. Wertheim dazu ein (3. Juni1323). Boehmer I. c. p. 466.
46) Joannis Spicileg. p. 421. Ulk. v. J. 1326,