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1 (1843)
Entstehung
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Ersl im Anfange des Jahres 1330 entschlug sichRudolf der Aeltere alles Antheils an der Regierungüber die Grafschaft. Wir haben darüber eine Ver-tragsurkunde, welche zu Wertheim 1. Febr. 1330zwischen den beiden Rrüdern errichtet wurde. Darinverzichtete der Domherr zu Gunsten seines jüngernRruders auf sein väterliches und mütterliches Erbe underhält als Ersatz dafür eine jährliche Geldrente nebstden zwei Dörfern Zellingen und Rüttelbronn und Wein-gärten zu Wertheim angewiesen 28 ).

Nach dieser Zeit findet sich keine Spur mehrvon gemeinschaftlicher Regierung der Brüder.

Rudolf der Aeltere lebte als Domherr und Ar-chidiaconus hierauf noch eine Reihe von Jahren inWürzburg: er wird öfters in Würzburger Urkundenvon 1330 — 1352 unter den Domherrn des Stiftesaufgeführt 29 "). Es lässt sich nicht bezweifeln, dasser um die Mitte des 14. Jahrhunderts, also noch vorseinem jüngern Bruder, in dem kräftigsten Mannesalterstarb 29b ). Die Dörfer Zellingen und Büttelbronn, wie

Wer gegen die Ordnung handelte, verfiel in eine Pön, wovon einTheil zur Vermehrung oder Ausbesserung der Stadtmauern ver-wendet wurde).

28) W. U. B. n. LXXVII.

29") Regest, ßoic. VII. p. 263. v. 12. Nov. 1339. Guden. Cod. dipl. Mo-gunt. IV. p 1043, wo Rudolphus de Wertheim Commendator (or-din. Teuton.) Wirceburgi genannt wird. In einem Verkaul'brief imWürzburger Archiv v. .1. 1342 sind Zeugen: Archidiaconus et Ca-nonicus Rudolphus Coines de Wertheim et frater ejus Comes Ru-dolphus de Wertheim.

29b) In einem Verzichtbriefe des Grafen Hermann von Wertheim wirdunter den Zeugen genannt Graf Rudolf der ältere von Wert-heim. Vgl. Regest, ßoic. VIII. p. 244. Urk. v. 28. April 1352.