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1 (1843)
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seine andern Besitzungen kamen sodann wieder an dieGrafschaft zurück 30 ),

c. Des Grafen Rudolf des Jüngern oderKleinen All ein-Regierung.

Das wichtigste Ereigniss für die Grafschaft Wert-heim, während der Regierung Rudolfs des Jüngern,ist dessen theilweise Erwerbung der HerrschaftBreuberg im Odemvald und der übrigen dazu ge-hörigen Besitzungen und Rechte.

Die Herren von Breuberg waren ein alles Dy-nastengeschlecht an der ostfränkischen Grenze, wahr-scheinlich ein Nebenzweig der Schenken von Erbach,an deren Besitzungen sie angrenzten 31 ) Die Burg-Breuberg, welche in frühem Zeiten auch Bruberg,

30) Regest, Boic VI. p. 338 v. 21. Juli 1330 VII. p. 125 v. 7. Sept.1335. p. 263 v. 12. Nov. 1339. p. 291. v. 4. Nov. 1340.

31) Ueber die Dynasten von Breuberg bat man bis jetzt noch keinebesondere Monographie: das alte Breubergische Archiv scheint zuGrunde gegangen zu seyn, denn die noch vorhandenen urkundli-chen Nachrichten tiher Breuberg gehören der Zeit an, wo die Dy-nasten von Breuberg schon im Mannsstamm erloschen waren. Da-her verbreitet die handschriftliche Geschichte der Herrschaft Breu-berg , welche v. Stockhausen in der Mitte des vorigen Jahrhunderts(1765) verfasst hat, wenig Licht über die alten Dynasten vonBreuberg, weil über sie die Urkunden fehlten. Eine Stammtafeldieser Dynasten liefert zuerst Joannis Spicileg. tab. veter. p. 374.Sie ist später von Wenck (dipl. Nachrichten von d, Dynasten vonEppenstein S, 74) erweitert worden. Eigenbrodt im Archiv fürHessen-Darinstiidl. Geschichte Bd. I. S. 458 — 485 hat zuerst einekritische Geschichte von den Dynasten von Breuberg nach denbisher durch den Druck bekannt gewordenen Urkunden geliefert.Er weicht in manchem Punct von seinen Vorgängern nicht wenig ab.