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thümlich besass, wesshalb sein Name bei der Urkundewesentlich nothwendig war.
Sonst aber tragen alle Documente, welche dieinnern Angelegenheiten des gräflichen Hauses und derGrafschaft berühren, die Namen der beiden Brüder ander Spitze, so z. ß. bei Verkäufen (resp. Schenkungen)von Allodialgütern an das Kloster Brombach in derUrkunde v. J. 1323, wo sie sich von Gottes GnadenGrafen von Wertheim nennen 24 ), und von Gerechtsa-men an dasselbe Kloster vom J. 1324 25 ); und ineiner andern Urkunde vom J. 1327, wornach sie vomFuldaer Abt Heinrich das Dorf Zellingen kaufen 26 ).Hier wird, wie gewöhnlich, der ältere Bruder, wennauch nicht als Graf bezeichnet, sondern nur als Ca-nonicus der Würzburger Domkirche, doch seinem jün—gern Bruder dem regierenden Grafen voraus genannt.Auch das älteste Statut in Betreff des Erbschaftrech-tes für die Stadt Wertheim vom J. 1325 ist von bei-den Grafen gemeinschaftlich gegeben 27 ).
24) W. U. B. n. LXX.
25) W. U. B. n. LXXI.
26 ) W. U. B. n. LXXII.
27) Urk. im Stadtarchiv von Wertheim: Decret oder Ordnung der Ge-brüder Rudolf Grafen von Wertheim v. 15. März 1325 Erbschaftoder Bautheil (Buteil) betreffend: Alle eehalten beider gesiechte,die da erben haben, derselben eehalten so der eines von tode»wegen ist abegangen, das der ander eehalt, der im leben ist, ergriff Widder zu der ee adir nit, sol sin erbe mit allen guten,farrende vnd Iigende, sin lebetage an hindernisse siner erbenbesizen, so lange er der vorgenanlen erben vnd erbeguler rechtfursehen ist an alle bezwangknusse. (Dann wird bestimmt, wiedas Erbe theilweise an die volljährigen Kinder auszuliefern ist