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gemeinsam die Burg von Wertheim auf der Seite ge-gen die Tauber hin vergrösserten oder vielmehr repa-rirten, ist eine Nachricht, welche in Zweifel gezogenwerden muss IS ). Dagegen ist es gewiss, dass beideihren Antheil an dem Dorfe Kützbronn, wie sie ihnvon den Grafen Ludwig und Heinrich von Rieneckerworben halten, an das Kloster Gerlachsheim ver-kauften (1321) 19 ), und in demselben Jahre (1. May)aus Liehe zu ihrem Verwandten dem Grafen Bertholdvon Henneberg auf alle Rechte und Ansprüche an dieGüter und Leute des Johanniterhauses zu Bocksbergverzichten 20 ).
b. Rudolfs des Aeltern, des WürzburgerDomherrn, und Rudolfs des Jüngern, gemein-schaftliche Regierung bis zu des erstemResignation.
Nach einer Verfügung Rudolfs II. oder nach ei-genem Entschlüsse, weihte sich, als Rudolf der Jüngeremündig geworden (1321), Rudolf der Aeltere demgeistlichen Stand, und ward Chorherr an der Würz-burger Domkirche. Das erstemal, dass er in dieser
18) Neidhart Nachr. v. d. Stadt Wertheim. S. 6 lässt den GrafenRudolf um 1310 die Burg Wertheim erbauen oder vielmehr wieder-herstellen. Die Zeit ist offenbar nicht richtig, weil damals diesämmtlichen Gebrüder Rudolfe noch Kinder waren. Ohne Zweifelhat Neidhart die Jahreszahl 1510 auf dem vordem Bau nicht rechtgelesen.
19) Die Urk. bei Stumpf Denkw. der frank. Gesch. Heft 3. S. 74.
20) Regest. Boic. VI. p, 38.