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1 (1843)
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Ferner schenkt der ältere Rudolf allein (im J. 1315)dem deutschen Orden einige Ländereien und Hofstät-ten in den Markungen von den Dörfern Obereschenbachund Wotzendorf 13 ). So ist es ohne Zweifel derselbeGraf, dem Kaiser Ludwig der Bayer (27. Juli 1317)erlaubt, dass er den Reichszoll zu Wertheim, dessenjährliche Einkünfte auf hundert Pfund Heller geschätztwurden, an den edeln Herrn Eberhard von Breu-berg für tausend Pfund Heller verpfände 14 ). Auch inder Fehde zwischen Konrad Scheide von Erbach unddem Herrn Gerlach von Breuberg, woran Wertheimauch als Verbündete des letztern Antheil nahm, wirdnur ein Graf Rudolf genannt (1321) 15 ).

Dagegen gemeinschaftlich werden die GebrüderGrafen Rudolf und Rudolf von Wertheim genannt inder Urkunde, worin ein Bürger von Wertheim, Besitzerder beiden Mühlen in der Nähe der Tauhermündungin den Main, jährliche Abgaben von Waizen an dasKloster Brombach verkauft, wozu beide Grafen ihreEinwilligung gaben und dieses durch ihr gemeinschaft-liches Siegel bekräftigten (12. Oct. 1314) 1G ). Inglei-chen ertheilten sie gemeinschaftlich auch den Bürgernder Stadt Wertheim das Privilegium, dass dieselbenvon keinem andern als dem Stadtgericht Recht gebenund nehmen sollten (1316) 17 ). Dass sie auch damals

13) Lang Regest. Boio. V. 308 u. 323.

14) W. U. B. n. LX1X.

15) Schneider Erbach. Historie 2. Satz. S. 33. Daselbst scheint abereine Verwechslung der Namen statt gefunden zu haben.

16) W. U. B. n. LVII.

17) W. U. B. n. LVIII.

Gesch. ct. Grafen T. Wcrtheira. 8