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seiner Tochter Mechtildis und den Töchtern seinesBruders gelheilt zu werden. Der schon absterbendeStamm trieb aber unerwartet frisches Reiss und blühtewieder in jugendlicher Kraft auf, und dauerte nochJahrhunderte hindurch. Nach einigen Jahren der Ver-heirathung mit Kunigunde wurden dem Grafen Rudolfvon seiner Gemahlin Kunigunde schnell nach einanderdrei Söhne gehören. Dass sie einträchtig und ohneirgend einen Unterschied gemeinschaftlich die Regierungführen sollten, deutete der Vater schon mit dem Na-men hei ihrer Geburt an: er nannte die drei Söhnemit einem und demselben Namen Rudolf 27 ). Diebeiden jüngeren Söhne waren noch in sehr zartemAlter, der älteste hatte kaum das zwölfte Jahr er-reicht, als der Vater (1306 ) 28 ) aus dem Lebenschied.
Von der Gräfin Mechtildis geschieht schonmehrere Jahre vor ihres Vaters Tod keine Erwähnungmehr: vielleicht, dass sie demselben darin vorausge-gangen. Rudolf hatte auch noch drei Töchter vonseiner zweiten Gemahlin. Die eine Elisabeth kommtv. .1. 1333 — 1353 als Vorsteherin des KlostersGerlachsheim vor 29 ), die andere, wahrscheinlich dieältere, Namens Kunigunde, wurde an Konrad, Herrn
27) W. U. B. n LXII. und W U.B. 11. LXVI, welche letztere Urk. auchim Würzburger Bericht gedruckt ist.
28) Der Tod Rudolfs inuss vor dein 13. Nov. 1306 statt gefunden haben,indem die Urk. Kaiser Albrccht's I. von diesem Datum ihn schongestorben nennt. W. U. B. n. LIX.
29) Stumpf dcnkvv. d. frk. Gesch. S. 66.