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eine Tochter des Markgrafen Rudolf von Baden undverschrieb ihr als Widerlaggeld achthundert Mark Sil-ber auf die vom Stift Würzburg lehnbare Burg undStadt Frendenberg mit Zugehör, und belehnte sie auchdamit, bis die zugesicherte Summe ihr ausgezahlt sey;welchen Willigungs- und Belehnungsbrief der BischofManegold von Würzburg auch (5. Sept. 1295) bestä-tigte 25 ). Dass daraus aber keineswegs im Allgemei-nen eine Vasallschaft der Grafen von Werlheim ge-folgert werden kann, lässt sich schon daraus ent-nehmen, dass sich Rudolf um dieselbe Zeit »von Got-tes Gnaden« Graf von Wertheim in den Urkundenschreibt 2, ' a ).
Mit Rudolfs Tod schien das grätliche Haus Wert-heim zu erlöschen 26b ), und die Grafschaft zwischen
dericus nepos smis vorkommen, im .1. 1293 kommt Kunigunde inden Urkk. als Gemahlin Rudolfs vor.
25) W. U. B. n. LH.
26») W. U. B. n. >UX.
26 b ) Salver (Proben des t. Adels S. 229) nennt 1303 unter denWürzburger Domherrn einen Hermanns de Wertheim. Wenn dieserwirklich aus dem gräfl. Mause Wertheim stammte, so war er emAbkömmling vom Grafen Rudolf I., einem Bruder Poppo's III, wel-cher um 1246 lehte. Auch Gerhardus Coines de Wertheim, der1312 als Vicarius ecclesiae Herbipol. bei Guden. vorkommt, magvon dieser Seitenlinie abgestammt seyn, wie auch Adelheid, Grafinvon Wertheim, welche 1278. 1293 u 1296 als Vorsteherin desKlosters Gerlachsheim genannt wird. Stumpf a. a. 0. S: 66. Dochkönnte sie auch eine Schwester Rudolfs II. gewesen seyn. Groppscriptt, rer. Wirceb. coli. nov. I. 762 nennt am Ende des 13. Jahr-hunderts einen Grafen Wolfram von Wertheim: Anno 1298 die IX.Febr. obiit Oltilia relicta Wolfraini Comitis de Wertheim. Alleinhier wird falsch gelesen. Aus Brombacher Urkunden erfährt man,dass damals Ottilia, die Relicta Wolf r a m i de Cun lieheaus Wertheim lebte.