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1 (1843)
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von Bocksberg- vermählt 30 ). Bei dieser Gelegenheitscheint eine Erb-Verbrüderung zwischen den Wert-heimischen und Bocksbergischen Häusern geschlossenworden zu seyn, wornach bei dem Erlöschen deseinen das andere, wenigstens theilweise, als Erbedas Nachfolgerecht haben sollte. In Folge diesesVertrags kam Schweinberg an die Grafschaft Wert-heim 31 ) und Conrad von Bocksberg leitete bei demBischöfe von Würzburg die nöthigen Schritte ein, dassdas Würzburger Erbkämmeramt, welches mit Schwein-berg als Würzburgerlehen verbunden war, an Wert-heim kam 32 ).

Nach dem Tode Konrad's von Bocksberg, wel-chem seine Gemahlin Kunigunde keine Kinder geborenhatte, schloss dieselbe (nach 1314) eine zweite Ehemit Gerlach II., Herrn zu Isenburg-Limburg (der v.1306 — 1354 vorkommt). Sie gebar ihrem Ge-mälde fünf Töchter und vier Söhne, von welchenGerlach, der Domherr war, als der letzte desMannsstammes der Herren von Isenburg-Limburgim Jahr 1414 starb. Kunigunde selbst starb imJahr 1365 33 ).

30) W. U. B. n. LVI.

31) Friess Würzb. Chronik S. 548 u. 590. Jedoch mit unrichtigerZeitangabe. Vgl. Wertheimer Gegenbericht S. 64 fl. Pülter Revi-sionslihell S. 51.

32) W. U. B. n. LXIV.

33) Wenck hess. Landesgeschichle Text I. S. 406. (Fischer) Ge-schlechtsreihe der Häuser Isenburg, Wied und Runkel S. 174nach der Limburg. Chronik apud Hontheim Prodrom, bist. Trevir.dipl. Part. II. p. 1072.