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dazu beitrugen, die Besitzungen der Grafschaft zuschmälern, sondern er machte auch selbst mehrereStiftungen '*) und verglich sich, wo Streitigkeiten mitder Geistlichkeit ausbrachen, gern mit derselben, wieer z. B. mit dem Kloster Holzkirchen einen solchenfreundlichen Vergleich einging 15 ). An das KlosterBrombach verkaufte er viele Güter und Besitzungenin den Dörfern Reieholsheim, Theilbach, Werbach, Lei-nach, Grünwert, Ebenol, Grüssigheim, Wenkheim,Nassig, Königheim, Wigerstetten, Bestenheyd l6 ). DenJohannitern in Elimgen iiberlässt er (1. Aug. 1284)seinen Ilof in Pfale, den bis dahin die Marschälle vonPappenheim von den Grafen von Wertheim lehens-weise inne gehabt ,7 ).
Alle Besitzungen, welche Rudolf noch in Mos-bach und seiner Gemarkung besass, verkaufte er(1293. 9. Jan.) mit Bewilligung seiner Gemahlin Ku-nigunde und damals einzigen Tochter Meehtildis an dasJohanniterhaus Mosbach 18 ). Kurz vorher (1292) haltenauch Rudolfs drei Nichten ihren Anlheil an den Gütern
ten in Büdingkeim und Leider (12841 wurden verkauft. Gilden.C. D. Mogunl. II. 329
14) Diese sind nach der Sitte der Zeit manchmal unter dem Nameneines Verkaufs gemacht.
15) Schannat dioec. Fuld. p. 300. Die Vergleichsurk. ist v. .1. 1300.
16) W. U. B. n. XXXIX,XL,XLIX,L,LI,LV,LVI,LVII.
171 Regest Boic. IV. 779.
18) W. U- B. n. XLVII. Steiner Bachgau I. 344. v. Stockhausenhdschrftl. Gesch. v. Breuberg gibt die Urk. deutsch mit falscherJahreszahl 1217.