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päpstlicher Indulgenzbrief bewilligte allen denen, welcheda den Gottesdienst fleissig und andächtig besuchten,einen 40tägigen Ablass ä ). Eine Lehensindult (wahr-scheinlich wegen Remlingen und Zugehör) erhielt GrafRudolf im Jahre 1288 von dem Fuldaer Ahl 6 ).
Nicht allein in Wörzburg war Rudolf Friedens-stifter, sondern auch mehrere andere Fehden im Fran-kenlande wurden durch ihn geschlichtet. Der Kriegzwischen dem Bischof Berthold von Würzburg undden beiden Grafen Ludwig und Gerhard von Rieneckward ihm, dem Dompropst von Wüczburg und demHerrn Wolfelin von Grumbach zur Entscheidung über-tragen (1282) 7 ).
Um dem Ausbruch von Streitigkeiten mit demGrafen Heinrich von Henneberg, dem Gemälde seinerNichte Kunigunde, welcher vermöge Erbrechts dendritten Theil von der (halben) Burg und Stadt Prod-zelten besass, vorzubeugen, schloss er mit demselben(3. May 1287) einen Vertrag ab, in Folge dessenHeinrich versprach, diesen dritten Theil von Prodzel-ten an Rudolf gegen den dritten Theil vom (halben)Schloss Laudenbach nebst Zugehör abzutreten 8 ). Des-sen ungeachtet weigerte sich später der Graf von Hen-neberg, sein Versprechen zu erfüllen. Es erhobensich zwischen beiden Grafen neue Streitigkeiten, welchedurch Schiedsrichter ausgeglichen werden sollten. Zuerst
5) v\. u. B. n. Uli.
6) W. 0. B. n. XLIII.
7) .läger Geschichte der Grafen von Rieneck S. 23 Ork. III.
8) W. 0. B. n. XLI.