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1 (1843)
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1165 — 1212.

Dass der in der kaiserlichen Bestätigungsurkundefür das Kloster Brombacli im J. 1165 zum ersten Malgenannte Graf Poppo von Werfcheim der Sohn desdamals noch lebenden Grafen Gerhard war, unterliegtkaum einem Zweifel. Gewiss aber ist es, dass ernicht ein Bruder desselben war; denn wäre dieses derFall, so würde es in der Urkunde von Iv. Friedrichvom J. 1168 bei der Angabe der Zeugen heissen:»Gerhard Graf von Wertheim und seine Brüder Her-mann und Poppo;« es heisst aber: »Gerhard Graf vonWertheim und sein Bruder Hermann und Poppo«

Dass er bei dem K. Friedrich I. und seinen Söh-nen, den Kaisern Heinrich VI, und Philipp von Schwa-ben, viel gegolten und als ein treuer Anhänger häufigin ihrem Gefolge sich befunden, thun die kaiserlichenUrkunden dar, welche ziemlich häufig als Zeugen desGrafen Poppo erwähnen 2o ). Als eifriger Alihänger

1 ) S. oben bei Gerhard n. 9.

2 a ) Urkk. v. K. Friedrich I. v. J. 1168 (Monument. Boic. XXIX. p.3931 v. J. 1182 (Mon. Boic. XXXI. p. 421)— v. K. Heinrich VIv. J. 1196 (Mon. Boic. XXXI. p. 460), — von K.Philipp v.J. 1200(Mon. Boic. 1. c. p. 494. Lang Regest. Boic. I. 385) Die Urkundenvom J. 1183 — 1191, worin Poppo Comes de Wertheim als Zeugevorkommt, (cf. Poppo II. not. 1.) beziehen wir auf den jüngernPoppo, welcher während der Kreuzfahrt seines Vaters die Grafschaftverwaltete. Ausserdem wird Poppo noch in andern Urkunden alsZeuge genannt: v. J. 1179 (Jäger Gesch. des Frankenlands III.336), v. J. 1192 bei Ussermann Episc. Wirceburg. Cod. Probat, p.