t>3
des Hohenstaufischen Hauses mag Poppe den Kriegs-zügen Friedrich's des Rothbarts gegen die lombardi-schen Städte so wie auch den Kämpfen gegen denHerzog Heinrich den Löwen, den mächtigen Weifen,heigewohnt haben. Noch ehe der hochbetagte Kaiserauszog zur Wiedereroberung Jerusalem's, war Poppobereit, sein Leben im Kampf für das beilige Grab zubeschliessen. Nachdem er Fürsorge für die Verwal-tung seiner Grafschaft während seiner Abwesenheitgetroffen und durch gute Werke und Schenkungen anKlöster sich zur Kreuzfahrt vorbereitet hatte, trat erdieselbe 1183 an 2b ). Er kam glücklich in's gelobteLand, focht in vielen Gefechten gegen die Ungläubi-gen, welche damals der grosse Saladin befehligte, mitausgezeichneter Tapferkeit, halte aber den Schmerzwahrzunehmen, dass bei der Uneinigkeit unter denChristen die Feinde jeden Tag Fortschritte in ihrenEroberungen machten. Es ist höchst wahrscheinlich,dass Poppo auch in der blutigen Schlacht bei Hittin(4. Juli 1187), die den Christen so verderblich ward,mitgefochten. Er war einer von den wenigen Glück-lichen, welche dem Schwerte und der Gefangenschaft
53. Monum. Boic. XXIX. 463; v. 1193 bei Lang Reg. Boic. I. 359,Mon. Boic. XXIX. 471 , Böhmer Cod. dipl. Francofurt. p. 18, La-comblet Urkund. d. Niederrheins. I. S. 376; y. J. 1194 (Mon.Boic. XXIX. p. 480); v. J. 1195 (Mon. Boic. 1. c. p. 486), Schottgen und Ilreysig Beitr. III. 427, Böhme Beweis über die Ritter-güter etc. S. 43, Schultes dipl. Direct. der Urkk. für Obersachs. II.371; v. J. 1196 (Würdtwein Monast. I'alat. V. 315)5 V- 1199 (Re-gest. Boic. I. p. 381. Mon. Boic. XXXI. p 489 und in den Brom-bacher Urkunden, welche unten genannt werden).
2b) W. U. B. n. XII. b.