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den die Urkunden wahrscheinlich vernichtet, oder ka-men wenigstens aus den Händen des Klosters 4Ü ).
Ueber die Zeit des Todes des Grafen Wolframund seines Bruders Diether fehlen ganz die Nachrich-ten, Ueber die andern Stifter des Klosters wird ge-meldet, dass keiner (wie sonst üblich) im Klosterbegraben worden, da sie sämmtlich auf einem Kreuz-zug im Kampf gegen die Ungläubigen ihr Ende ge-funden 47 ). Wo der erste Graf von Wertheim seineGrabstätte erhalten, wird zwar nicht gemeldet, esscheint aber fast, als wenn er im Kloster Brombachbegraben worden, da er als Mitstifter desselben aufeine solche Grabstätte Anspruch hatte. Man kenntnicht den Namen der Gemahlin des Grafen Wolfram.Ohne Zweifel aber war sein Sohn der Graf Ger-hard, welcher schon während der Lebzeiten Wolframsvorkommt. Er findet sich mit ihm zugleich in einerUrkunde vom J. 1151 als Zeuge angeführt 48 ). Es istwahrscheinlich, dass Wolfram's Gemahlin aus dem ver-wandten Hause der Grafen von Rieneck war: damals,
46) Dass die Grafen von Wertheim diese Schenkungsbriefe in üblenZeiten, (in den Zeiten der Reformation) an sich gezogen haben, wieSchneydt behauptet, ist eine ganz falsche Angabe. Uebrigens istes auch möglich, dass die Schenkungen ohne Urkunden bloss münd-lich und factisch gemacht worden sind: es scheint dieses im 12.Jahrhundert häufig der Fall gewesen zu seyn. Daher konnte auchein Streit über eine Schenkung, welche zwischen den KlösternBrombach und Eberbach stattfand, entstehen, da beide Klöster keineSchenkungsurkunde aufweisen konnten.
47) W. U. B. n. VI.
48) Lang Regest. Boic. I. 203.
JM
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