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1 (1843)
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wo die strengen Gesetze des Papstes Innocenz III. überdas Verbot der Heirathen zwischen Verwandten nochnicht gegeben waren, pflegten mächtigere Herren sichGemahlinnen aus den nächsten verwandten Häusern zuwählen. Auch deutet der Name von Wolfram's Sohn,Gerhard, welcher einer der gewöhnlichsten in derHieneckischen Familie war 49 ), auf eine solche Ver-bindung; denn es geschah oft, dass der Erstgebornenach dem Namen von dem Vater oder dem Bruderder Mutter genannt wurde. Mit Wolfram gleichzeitigaber regierte ein Graf Gerhard von Rieneck 50 ).

49) Ein Gerhard Graf v. Rieneck kommt um 1100 vor: nach der Rlittodes 12. Jahrhunderte folgen sich einige Grafen von Rieneck diesesNamens.

50) Jäger Geschichte der Grafen von Rieneck: im Archiv des Iiist.Vereins des Unterniainkreises III. Heft. 3. S. 21.

G e r Ii a r «l.

1144 — 1170.

Da Diether von Wertheim, der Bruder des GrafenWolfram, keinen Sohn hatte l ), so ist wohl nicht zubezweifeln, dass Gerhard, welcher schon seit 1151gemeinschaftlich mit letztem genannt wird ,a ), ein Sohndesselben gewesen ist. Ohne Wolfram kommt er schon

1) Wen ck Hessisch. Landesgesch. Urkb. II. p. 113. W. U. B. n. X.2 a ) Lang Hegest. Boic. I. 203.