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vergessener verfolgt 41 ). Möglich ist, dass diese Spal-tung höchst nachtheilig auch auf die Sitten und dasLeben der Mönche im Kloster wirkte, welche sichmehr mit den politischen Verhältnissen der Zeit, alsmit religiösen Uebungen befassten. Dieses gab denAnhängern des Papstes Alexanders III. Anlass, dasKloster zu reformiren. Der Abt Reinhard ward ge-nöthigt, es zu verlassen und das Mutterkloster Maul-bronn sandte dem Kloster einen andern Abt, Wigand,und eine Anzahl Mönche zur Einführung und Beob-achtung eines strengen Lebenswandels 42 ).
In welchem Jahre diese Entfernung Reinhards ausdem Kloster Brombach stattfand, ist nicht leicht zuermitteln * 3 ). Der Kaiser Friedrich gab der gewalt-thätigen Entfernung seines Anhängers keine Billigung;und es vergingen daher mehrere Jahre, bis er über-haupt das neue Kloster in seinen und des ReichesSchutz nahm. Dieses geschah erst dann, als Reinhardfreiwillig auf seine Würde verzichtet, und der neueAbt Wigand sich auch für den Kaiser erklärt hatte,obgleich er es im Grund seiner Seele, wie es scheint,mit dem Papst Alexander III. hielt. Auf dem Reichstagzu Würzburg (15. Juni 1165), wo der Kaiser dieanwesenden deutschen Fürsten zur gänzlichen Entsa-
41) L. Friess a. a. 0. Abi Reinhard zu Brambach a. d. Tauber blieb indieser vehd uf des Kaisers seiten, darum er auch hernach in demjähr d. II. 1174 als er bei 16 jähren (die Chronologie ist nichtrichtig) Abt zu Brambach gewesen, von dem Abt zu Maulbrunn —wieder abgesetzt — ward.
42) Der Bericht des Abts Diether von Maulbronn W. U. B. n. IX.
43) Es scheint vor dem J. 1170 geschehen zu seyn.